Paul-Guenther-Oberschule | Paul-Guenther-Grundschule

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Höhepunkte an der Pauli

Halbjahresspaß im Top Ten

Traditionell wetteiferten wir wieder um den Sieg im Bowling kurz vor der Vergabe der Halbjahreszeugnisse und –informationen. Wir hatten drei Bahnen belegt und versuchten mit viel Spaß die Pins umzulegen. Rafael hatte wieder einen persönlichen Zweikampf mit Frau Hille zu bestreiten, die ihn in der letzten Runde überholte, aber in Klasse 10 will er die Chance noch einmal nutzen. Er hatte gegenüber seinen Mitschülern der Klasse 9a die Nase mit 101 Punkten vorn, gefolgt von Enya mit 88 und Jonas mit 81 Punkten. Herzlichen Glückwunsch den drei Besten!

Exkursion nach Leipzig

Die Klasse 5 besuchte kürzlich mit Frau Peukert und Frau Berger das Musikinstrumentenmuseum und Klanglabor, welche sich im Gebäude des bekannten Grassi-Museums Leipzig befinden.

Zuerst wurden wir durch die Räume des Instrumentenmuseums geführt und durften sogar einige der wertvollen Instrumente ausprobieren. Danach experimentierten wir im Klanglabor und spielten auf Cajons.

Anschließend genossen wir die Adventszeit auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt.

Besuch des Weihnachtsmärchens in Borna

Zur Weihnachtszeit gehören natürlich auch Märchen. Im Deutschunterricht haben wir den Mitschülern unsere Lieblingsmärchen vorgelesen, gelernt, was ein Märchen ausmacht, Rätsel gelöst, Märchenfilme angeschaut und vieles mehr. Der Höhepunkt war der Besuch des Theaterstücks „Die goldene Gans“, was Studenten der Theaterakademie für uns und andere Fünftklässler im Stadtkulturhaus Borna aufführten. Wir erlebten, wie jeder, der die Gans haben wollte, an ihr kleben blieb und wie die Prinzessin am Ende doch wieder zu einem Lächeln fand. Vor und nach dem Theaterbesuch blieb noch etwas Zeit, um sich auf dem Bornaer Weihnachtsmarkt zu stärken.

Klasse 5

Die DaZ-Klasse der "Pauli" beim Projekt "Familienbande, Familienkrisen" im Schulclub unserer Schule

Organisiert wurde das Projekt unter der Leitung von Mandy Gehrt durch den Verein Kulturbahnhof e.V. mit Sitz in Markkleeberg. Die Schüler der DaZ-Klasse wussten an diesem 6. Dezember zunächst nicht, was sie erwarten sollte. Nach einer Vorstellungsrunde erläuterten Sina und Marie-Eve, worum es geht: Im Künstlerprojekt um einen Syrer, der seine Heimat verlassen musste und nur die Bilder in seinem Handy mitnehmen konnte, wurden die Gedanken auf die Themen Familie, Entwurzelung und Wege unseres Schicksals gelenkt. Neben Fotos aus dem Interieur der ehemaligen Wohnung jenes Syrers, der seit nunmehr drei Jahren in Deutschland lebt, gab es auch eine Videopräsentation, Hocker mit den applizierten Fotos aus dem Handy und schließlich auch ein Comicheft, welches die Schüler zu eigenem Tun inspirieren sollte. In drei Gruppen eingeteilt nutzten sie das mitgebrachte Fotoequipment und einen Drucker, um selbst jeweils ein eigenes Comicheft zu gestalten. Es kamen drei schöne und witzige Arbeiten dabei heraus.
Zum Projekt gehörte auch das Kochen eines traditionellen Gerichts. Die Schüler zauberten Hühnchen mit Reis und Salat zum Verzehr beim anschließenden gemeinsamen Essen.

Es war alles in allem ein rundum gelungener Vormittag. Die beiden Betreuerinnen des Projekts führten die Schüler professionell durch alle Phasen der Erarbeitung. Die Zeit war viel zu schnell um, und die Schüler hatten viel Spaß an einem so anders gearteten Schultag. Solche Ereignisse sind neben dem Unterricht in der Schule ganz wichtig zur Teambildung und zur Bewusstmachung der Lebensumwelt unserer Schüler. Sie befinden sich in einem Alter, in dem sie die Dinge um sich herum immer stärker begreifen lernen, versuchen zu verstehen. Und das, obwohl sie größtenteils über Erlebnisse berichten können, die den meisten unter uns glücklicherweise bislang erspart geblieben sind. Es geht sicher auch darum, Erlebnisse zu visualisieren, sie damit zu verarbeiten und für die Mitmenschen sichtbar zu machen. Es geht darum, eine eigene Geschichte zu schreiben, die auch den Menschen um sie herum andere Perspektiven aufzeigt und Einblicke in andere Lebenswelten gewährt. Wenn nicht nur die DaZ-Schüler um Verständnis für ihre Erfahrungen werben, sondern umgekehrt auch die deutschen Schüler Einblicke in ihre Bewusstseinsinhalte erlauben, dann ist ein gutes Stück der Integrationsarbeit geschafft. Es funktioniert nicht einseitig, sondern nur über gegenseitiges Verständnis, über das Interesse um die Sorgen und Nöte der jeweils anderen.

Thomas Saalfeld

Besuch im Museum für Druckkunst

Am 6.12.2017 fuhren wir, die Klasse 8a, ins Museum für Druckkunst nach Leipzig. Unser Tag startete mit einer kleinen Frühstückspause und einem Spaziergang. Danach fuhren wir mit der Straßenbahn zum Museum und meldeten uns dort für eine Museumsführung an. Zu Beginn der Führung erfuhren wir, wie damals Zeitungen und Bücher hergestellt wurden. Anschließend durften wir selbst nach dem alten Druckprinzip Bilder wie Teddybären und Weihnachtsmotive drucken. Danach zeigte uns ein Mitarbeiter an einer Maschine, wie heute die Zeitungen gedruckt werden. Niemand von uns hätte gedacht, wie zeitaufwendig das Drucken von Zeitungen ist. Zum Schluss legten wir mit Lettern unsere eigenen Sprüche sowie Zitate und druckten sie nach dem "Gutenbergverfahren". Auf dem Weg zum Hauptbahnhof tauschten wir uns über die Maschinen und die verschiedenen Druckverfahren aus. Um 14.20 Uhr  fuhren wir zurück nach Geithain.

Die DaZ-Klasse geht hoch hinaus!

Am 24.11.2017 machte die DaZ-Klasse der Paul-Guenther-Schule Geithain einen Ausflug ins Nova Eventis, um sich im dortigen Indoor-Kletterwald einer gemeinsamen Mutprobe zu unterziehen. Es war erstaunlich, wie schnell einige, die zunächst gehörigem Respekt vor der Höhe des Kletterparcours zeigten, mit jedem Schritt mehr Mut fassten und immer höher hinauswollten, während andere sofort drauf los kletterten, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Es war nicht nur Mut, sondern auch große Geschicklichkeit gefragt. Hut ab! Sie haben sich wirklich gut geschlagen! Nach zwei kurzweiligen Stunden in luftiger Höhe legten alle Kletterer den Helm und die Gurte mit stolz geschwellter Brust ab.
Es ist gut, wenn die DaZ-Klasse außer dem Schulalltag auch einige außergewöhnliche Events erlebt. Diejenigen Schüler mit Fluchterfahrung, und vor allem diejenigen, die ohne ihre Eltern hier leben, bekommen so den Kopf frei von Sorgen, die sich durchaus von den alltäglichen Sorgen ihrer deutschen Mitschüler unterscheiden. Mittels des Besuchs der Regelklassen im Rahmen der Teilintegration kommen sie mehr und mehr ins Gespräch und hören einander zu. Es gibt DaZ-Schüler, bei denen das mehr oder weniger schnell klappt. Ebenso wie es deutsche Schüler gibt, die mehr oder weniger aufgeschlossen ihnen gegenüber sind. Aber je mehr die Sprachbarriere fällt, umso geringer werden die Berührungsängste, werden etwaige Vorbehalte auf beiden Seiten abgebaut, und die Schüler aus Afghanistan, Pakistan, dem Iran, aus Eritrea und aus Thailand werden mehr und mehr integriert. Dazu wird auch ein großes Ereignis an unserer "Pauli" beitragen, wenn sich die Schüler der DaZ-Klasse am 7.12. zum Weihnachtsmarkt "Adventszauber" gemeinsam mit allen anderen Schülern der Schule tatkräftig an den Vorbereitungen beteiligen werden.

Indessen wird die DaZ-Vorbereitungsklasse immer kleiner. Bald sind es nur noch neun. Denn ab dem 1.12. werden drei Schüler an eine andere Schule wechseln, wo eigens eine spezielle DaZ-Klasse für Schüler mit einer geringen oder mit gar keiner Bildungsbiographie eingerichtet wurde. Diese Schüler aus Eritrea und aus Afghanistan mit geringster Vorbildung sind Beispiele für zusammengebrochene Bildungssysteme und für die Bemühungen unsererseits, ihnen doch einen Anschluss an unser Bildungssystem zu ermöglichen und Perspektiven für eine erfolgreiche Berufsausbildung zu schaffen. Und das nicht nur mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) als Bildungssprache, sondern auch durch die Vermittlung zahlreicher anderer Bewusstseinsinhalte, die ihnen das Leben in unserem Land erleichtern und ihnen wichtige Erfahrungen für ihr weiteres Leben überhaupt vermitteln, egal an welchem Ort. Um dies zu leisten, haben alle Pädagogen der Paul-Guenther-Schule eine Menge dazugelernt.
In diesem Sinne sind wir für jede Hilfe und Unterstützung von allen Seiten von Herzen dankbar. Die DaZ-Schüler sind sich dessen bewusst und schöpfen Kraft aus den offenen Herzen und Armen ihrer hiesigen Mitbürger.
Thomas Saalfeld

1. Wandertag der Klasse 8a

Am 27.10.2017 fuhren wir, die Klasse 8a, ins Kino nach Leipzig. Als wir ankamen, fand eine kleine Frühstückspause statt, anschließend machten wir noch eine Stadtführung. Danach gingen wir spontan ins Stadtgeschichtliche Museum. Dort erhielten wir Aufgaben über die Industrialisierung in Leipzig und Umgebung, die innerhalb von 1 Stunde zu lösen waren. Danach liefen wir zum Kino und schauten uns den Film "Fack ju Göhte 3" an. Im Anschluss tauschten wir uns noch über den Film aus. Um 17.20 Uhr traten wir die Heimreise mit schönen Erinnerungen an unseren 1. Wandertag an.

Jamie Ann Hilbert

Schüler lesen Zeitung

Vom 18. September bis 8. Dezember 2017 nehmen zwei 8. und zwei 9. Klassen der Pauli an diesem Projekt der LVZ teil. Dadurch wird die Lese- und Medienkompetenz von Schülern dieser beiden Jahrgangsstufen besonders gefördert. Laut Lehrplan Deutsch erhalten die Jugendlichen wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse zum Thema Medien. Dieser Schwerpunkt wird konkretisiert durch die tägliche kostenlose Bereitstellung der LVZ an unserer Schule. Die Wochenendausgaben werden bei Bedarf und entsprechender Anmeldung (ebenfalls ohne Gebühren) an die Haushalte der Schüler geliefert.
Die Zeitungsnutzung erfolgt sowohl im Deutsch- als auch im Fachunterricht. Im Deutschunterricht lernen die Schüler Begriffe der Zeitungssprache kennen, erwerben Kompetenzen im Verfassen eigener Textsorten und wenden diese auch beim Erstellen individueller Beiträge an. Im Fachunterricht werden Textauszüge übersetzt (zum Beispiel in Englisch), fachspezifische Texte gelesen und diskutiert (zum Beispiel in Physik, Ethik, Gemeinschaftskunde, Geografie).
So lässt sich die Zeitung sehr vielfältig in das Unterrichtsgeschehen einsetzen und bereichert den Schulalltag.

Am 20.09.2017 im Freizeitpark Belantis

Den 1. Wandertag verbrachte die Klasse 9b wunschgemäß im größten Freizeitpark Ostdeutschlands. Pünktlich 10 Uhr, mit Öffnung des Freizeitparkes, standen wir am Eingang und es begeisterte uns das Belantis Maskottchen Buddel. Mit Elan und ohne Regenschauer erkundete unsere Klasse die acht verschiedenen Themenwelten, wobei besonders die Achterbahnen und der Fluch des Pharao (Wasserbahn) ganz vorn auf unserer Interessenliste standen. Mancher Mitschüler, der vorher angekündigt hatte, er werde einige Abenteuer nicht nutzen, überwand seine Angst dann doch und freute sich darüber.
Zur Mittagszeit trafen wir uns in einem der unzähligen Restaurants und legten eine kleine Verschnaufpause ein. Danach strömten alle wieder zu den verschiedenen Attraktionen und Angeboten, bevor uns der Bus nach Geithain zurück brachte.

Ausflug BMW-Werk Leipzig

Am 15. September 2017 fuhren wir, die beiden 8. Klassen, nach Leipzig zu BMW. Um ca. 12 Uhr fuhren wir mit einem Bus von der Schule ab. Bei BMW angekommen mussten wir uns erst einmal anmelden. Danach durften wir uns dann ein bisschen umsehen. Dann sind wir mit dem Shuttle Bus zu dem Werk gefahren. Dort machten wir eine Werksführung, in der uns die verschiedenen Schritte bei der Produktion eines Autos vorgestellt wurden. Als wir mit dem Shuttle Bus wieder zurück waren, konnten wir Pause machen und etwas essen. Nach der Pause durften wir uns wieder ein wenig umschauen. Später hörten wir uns einen Vortrag über das Bewerbungs- und das Auswahlverfahren an. Leider mussten wir danach auch schon wieder zurück zur Schule fahren.
Jasmin Pfaff, Beatrice Löchel, Klasse 8a

Unsere DaZ-Klasse an der Paul-Guenther-Oberschule

Nun ist es schon anderthalb Jahre her, dass eine DaZ-Klasse an unserer Schule eingerichtet wurde. In dieser Zeit haben bereits 42 Schüler die Klasse durchlaufen oder sind noch da. Derzeit besuchen noch 13 Schüler die Vorbereitungsklasse, von denen fast alle bereits teilintegriert sind, also stundenweise in die Regelklasse gehen, um sich weiter mit der Bildungssprache Deutsch vertraut zu machen, mit Mitschülern besser in Kontakt zu kommen und um sich noch tiefgründiger mit den Gepflogenheiten und dem Klassenleben in der Regelklasse vertraut zu machen. Die meisten Schüler kommen aus Afghanistan und sind zum allergrößten Teil allein in Deutschland – ohne Angehörige und fernab der Heimat. An Nationalitäten sind bzw. waren bisher vertreten: Syrien, Pakistan, Iran, Irak, Somalia, Eritrea und seit jüngstem auch Thailand. Bei einer gewissen gesunden Neugierde aneinander beklagen die DaZ-Schüler allerdings auch einen gewissen Abstand. Eine Präsentation des Herkunftslandes und der eigenen Geschichte durch jeden DaZ-Schüler im Rahmen eines Projektes zum Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sollte zum besseren gegenseitige Kennenlernen beitragen und Verständnis für die besondere Situation der Jugendlichen schaffen. Sie haben es zum Teil durch einschneidende persönliche Erlebnisse oft nicht leicht. Ebenso ist es schwierig für einige Jugendliche, die in ihrem Heimatland noch nie oder nur sporadisch eine Schule besucht haben, also deren Bildungslaufbahn stark unterbrochen ist oder die noch gar keine Bildung genießen durften. Es fällt ihnen schwer, sich an das tägliche Lernen und das Schulleben zu gewöhnen. Dennoch ist eine große Dankbarkeit zu spüren, hier in Frieden eine Schule besuchen zu können und das Gefühl vermittelt zu bekommen, im Leben nunmehr irgendwie voranzukommen, nachdem dies im eigenen kriegszerstörten oder von Taliban oder dem IS terrorisierten Land nicht möglich war. Sie erhalten dabei die volle Unterstützung des gesamten Kollegiums und werden Geithain sicher in guter Erinnerung behalten, wenn sie einmal ihren Weg gefunden haben.

Eine DaZ-Klasse dient der Vorbereitung auf den Regelunterricht. Insgesamt konnten bereits drei Schüler voll in die Klassen integriert werden und weitere Schüler sind auf einem guten Weg dahin. Das ist angesichts der größtenteils schwierigen Bildungsbiographien eine recht gute Bilanz.

Natürlich wird nicht nur Deutsch gebüffelt, es werden auch Unternehmungen gemacht. So waren wir im letzten Schuljahr an drei Tagen unterwegs in Leipzig und in Bad Lausick. In Leipzig besuchten wir den Zoo und unternahmen eine MDR-Studiotour, um zu sehen, wie Fernsehsendungen und die Serie „In aller Freundschaft“ produziert werden. Ebenso gehörte ein Besuch des Panometers mit der untergegangenen Titanic dazu. In Bad Lausick war natürlich das Riff die große Attraktion.

Für dieses Schuljahr sind wieder drei Wandertage geplant. Wohin es geht, wird aber an dieser Stelle noch nicht verraten!

Abschließend soll noch auf eine Bitte aus dem beigefügten Brief eines afghanischen Schülers der Klasse aufmerksam gemacht werden, in der er sinngemäß zum Ausdruck bringt (er beherrscht jetzt schon viel besser Deutsch als im April): Wir sind durch unsere besondere Geschichte zwar nicht immer einfach, aber wir bitten alle Menschen in unserer Umgebung, uns zu helfen, wofür wir allen sehr danken.

In diesem Sinne sei allen gedankt, die der DaZ-Klasse und jedem einzelnen Schüler dieser Klasse ihre Unterstützung zukommen lassen.

Thomas Saalfeld

Betreuungslehrer DaZ/Französisch-Lehrer
an der Paul-Guenther-Oberschule

Bergfest Klasse 8b: feucht-fröhlich

 
 

Am Freitag, den 18.08.2017 hat unsere Klasse zum Schuljahresauftakt eine Paddeltour auf der Mulde von Wechselburg nach Rochlitz unternommen. Wir Schüler, unsere Eltern und Frau Schmidt sind um 16 Uhr in Wechselburg mit 3 Schlauchbooten gestartet. Unterwegs hatten wir 2 Zwischenstopps gemacht. Dort sind wir in der Mulde baden gegangen. Das Wasser war warm und klar. Unterwegs auf der Schlauchbootsfahrt haben wir uns gegenseitig nass gespritzt, so dass auch unsere Eltern und Frau Schmidt völlig nass wurden. An unserem Ziel in Rochlitz warteten schon einige Eltern, die uns ein ganz tolles Picknick vorbereitet hatten. Viele unserer Schüler sind vom Boot gesprungen und bis zum Anlegeplatz geschwommen. Nachdem wir die Boote mit unserem Bootsverleiher aus dem Wasser gehoben, gesäubert und verladen hatten, ging es zum Picknick. Von der Schülerfirma wurden Wiener und Brötchen organisiert. Einige saßen auf den Decken und unterhielten sich und andere spielten noch auf der großen Wiese Fußball. Gegen 20 Uhr fuhren wir dann nach Hause. Es war ein toller Ausflug, welcher nach Wiederholungsbedarf schrie.

Max Neuhaus 8b

Die Schüler der 7. Klasse der Paul-Guenther-Schule bei der Potenzialanalyse am 18.08.2017 und 21.08.2017 in Borna

Die Potenzialanalyse ist für viele Jugendliche der Einstieg in die Berufsorientierung. Dennoch geht es noch gar nicht um die Berufe selbst: In der Potenzialanalyse erkunden Schülerinnen und Schüler ihre Stärken und tanken Selbstbewusstsein. Kernstücke der Potenzialanalysen sind handlungsorientierte Übungen, in denen die Schüler/-innen lebens- und arbeitsweltbezogene Anforderungssituationen bewältigen. Sie werden dabei systematisch nach vorab definierten Kompetenzmerkmalen durch geschulte pädagogische Fachkräfte beobachtet.

„Was kann ich richtig gut?“ In der Potenzialanalyse erkunden Jugendliche  ihre persönlichen Stärken. Die Potenzialanalyse lenkt die Aufmerksamkeit der 13- und 14-jährigen auf ihre eigenen Talente, Stärken und Interessen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen Ziel, Ablauf und Bedeutung der Potenzialanalyse verstehen. Sie müssen nachvollziehen, was wann und mit welchem Zweck stattfindet. Durch dieses Verstehen erschließt sich den Jugendlichen die Bedeutung der Potenzialanalyse für ihre persönliche Berufsorientierung. Sie sind persönlich „betroffen“ – und genau dadurch profitieren Sie von ihren Erlebnissen und den Auswertungen.

 
 

Wie packe ich ein Problem an, wie motiviert und zuverlässig bin ich, wie gut kann ich im Team arbeiten und Konflikte lösen? Die Schülerinnen und Schüler erkunden spielerisch ihre methodischen, personalen, sozialen und berufsübergreifende Kompetenzen. Dabei müssen sie entweder einzeln oder in  Gruppen verschiedene Aufgaben  (Konstruktionsübungen, Kooperationsübungen,  Problemlösepuzzle, Rollenspiele, Diskussionen,  Planungsprobleme, handwerkliche  Übungen) bewältigen.

Aufgabenkombinationen:   

·         Sturmfreie Bude oder Hammerwerk

·         Pfeile verschieben, Auto schneiden

·         Fisch Nemo feilen

·         1000 € Gewinn

·         Drahttreppe biegen

·         Stern ausmalen, Robin Hood

·         Zimmer messen, Linien ziehen

·         Fahrradtour und Figuren ergänzen

·         Das fliegende Ei oder Hammerwerk

 

Geschulte Beobachter geben den Jugendlichen nach den Übungen Feedback zu den beobachtbaren Stärken. Die Erkenntnisse aus der Potenzialanalyse können den Schülerinnen und Schülern auch hilfreich dabei sein, die für sie passenden Berufsfelder für die darauffolgenden Werkstatttage auszuwählen.

Wasserspaß beim Neptunfest

Bevor die wohlverdienten Ferien begannen, trafen sich alle Schüler unserer Schule  im Geithainer Freibad zum traditionellen Badfest.  Dieses organisierten auch in diesem Jahr die Mitglieder des Schülerrates. Nach der Begrüßung durch Pascal und Celina begannen die Schwimmwettbewerbe. Jeder Schüler nahm daran teil, da er damit gleichzeitig seine Schwimmfähigkeit unter Beweis stellte und die erste Bedingung fürs Sportabzeichen im neuen Schuljahr erfüllte. Danach starteten die Spiel- und Spaß-Wettbewerbe, bei denen es nicht in erster Linie um das Gewinnen ging. Im Springerbecken wetteiferten die Tieftaucher um die beste Leistung und die Arschbomben-Springer um die „beste Figur“. Teamgeist musste man beim Volley- bzw. Wasserball unter Beweis stellen. Großer Andrang herrschte bei den Tischtennis-Wettbewerben. Beim Weittauchen musste man ganz schön die Luft anhalten, um die Nasenspitze ganz vorn zu haben. Wer kann am längsten auf einem Schwimmtier sitzen? Diese Frage wurde im Nichtschwimmerbecken beantwortet und jeder unfreiwillige Abgang lautstark bejubelt. Nach diesen Wettkämpfen zog Neptun mit einem Gefolge durchs Freibad und fing sich Nixen und andere Wasserbewohner für die Neptun-Taufe ein. Bedanken möchten sich alle Schüler und Lehrer der Pauli beim Team des Geithainer Freibades, die uns dieses Badfest ermöglichten.

 

Ein Wandertag in der letzten Unterrichtswoche

Am Mittwoch, dem 21.06.2017, fand für alle Schüler ein letzter Wandertag statt. Dazu wählten die einzelnen Klassen verschiedene Wander- bzw. Reiseziele aus.  Die Klasse 5a wanderte zur Tautenhainer Kegelbahn und ermittelte bei Spiel und Spaß ihre besten Kegler. Sportlich betätigten sich auch die Jungen und Mädchen der Klasse 6a. Bereits 8.00 Uhr wetteiferten sie auf der Bowlingbahn „Top Ten“ um die meisten Pins. Anschließend „flüchteten“ sie in die unterirdischen Gänge Geithains. Die Siebtklässler fuhren nach Leipzig. Die Klasse 7a unternahm einen Stadtrundgang und ließ dann den Tag im Kino ausklingen. Für die 7b war das Panometer, das Great Barrier Reef“, das Ziel des Vormittags und ein Kinoerlebnis rundete auch hier den Tag ab. Die Klasse 8a „schipperte“ auf der Weißen Elster und genoss eine unvergessliche Bootsfahrt. Da die Klasse 8b schon Tage zuvor im Leipziger Jump House aktiv war, verbrachten die Jungen und Mädchen diesen Wandertag „nur“ bei einem Picknick im Stadtpark. Die Klasse 9a traf sich am Morgen (freiwillig) in der Schule, um in vielen Bildern ihre Schulzeit von der 5. bis zur 9. Klasse Revue passieren zu lassen. Im Anschluss lösten sie die Klasse 6 auf der Bowlingbahn ab und ermittelten ihre besten Bowler. Auf den einzelnen Bahnen waren dies: Selina Senftleben, Lucas Saupe, Eric Schwital und Oliver Beer.

Medienstadt Halle entdecken

Ziel der dreitägigen Klassenfahrt der Neuntklässler war die im Juli 2015 neu eröffnete Jugendherberge in Halle. Die Stadt an der Saale erreichten wir bequem (ohne Umsteigen) mit der S-Bahn. Nach unserer Ankunft stellten wir unser Gepäck in der Jugendherberge ab und überbrückten die Zeit bis zum Mittagessen mit einem Stadtbummel. Bevor wir am Nachmittag unsere modern eingerichteten Zimmer beziehen konnten, machten wir eine Stippvisite beim MDR mit seinen Hörfunksendern. Passend zum „Tag des Lärms“ (26.04.) verfolgten wir mit der Moderatorin Mandy Engel von „Jump“, wie Musik, Stau- und Blitzermeldungen, Nachrichten u.v.m. zu uns Hörern gelangen. Geithain war im Studio nicht nur durch uns, sondern durch Technik von der Geithainer Musicelectronic präsent. Wie entsteht ein Hörspiel? Dieser Frage gingen wir im zweiten Teil unseres MDR-Rundganges nach. Hier lockten vor allem die vielen Geräuschkulissen bis hin zu den Klingelvarianten zum Nachahmen. Nach dem Einchecken in der Jugendherberge erwartete uns das Abendbrot-Büfett und ein Kinoabend im Hallenser CinemaxX mit „Fast & Furious 8“, „Die Schöne und das Biest“ und „Abgang mit Stil“ zur Auswahl.

Mehr oder weniger ausgeschlafen erschienen wir am nächsten Morgen zum Frühstück, um danach zur Stadtrallye zu starten. In fünf Gruppen mussten wir Aufgaben zur Stadtgeschichte, zu Persönlichkeiten und Sehenswürdigkeiten Halles lösen. Dabei waren nicht nur Wissen und Orientierungssinn gefragt, sondern auch Kreativität beim Skizzieren und Fotografieren. Diese Rallye konnte man auch gut mit einer Shoppingtour verbinden. Nach einer Mittagspause fuhren wir mit der Straßenbahn zum Halloren-Schokoladenmuseum. Dort erlebten wir, wie Handwerk und Kunst in der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands zusammenkommen. Der Rundgang war ein Erlebnis für alle Sinne. Wir konnten ertasten, riechen und am Ende im berühmten Schokoladenzimmer auch schmecken. Nach der Verkostung nutzten wir die Angebote im Fabrikverkauf für kleine Mutter- bzw. Vatertags-Geschenke.  Den Abend verbrachten wir im Badeparadies „Maya mare“, wo wir auf vier Rutschen und im Wellenbecken den Badespaß genossen.

Am Abreisetag ließen wir uns noch einmal das reichhaltige Frühstücksangebot schmecken, säuberten unsere Zimmer und verabschiedeten uns mit dem „Versprechen“, diese Jugendherberge an nachfolgende Klassen unserer Pauli weiter zu empfehlen. Ein letzter Museumsbesuch in der Hallenser Saline, dem einzigen Salz produzierenden Museum Deutschlands, bei dem wir je nach Wunsch Koch- oder Badesalz als Mitbringsel für zu Hause abfüllten, rundete unsere Klassenfahrt ab. Die S-Bahn brachte uns pünktlich und stressfrei nach Geithain zurück, wo uns ein verlängertes Wochenende erwartete.

Einmal Görlitz und zurück

Am Mittwoch, dem 26. April 2017 fuhren wir, die Klasse 8a unter Leitung von Frau Hille und Frau Liebich nach Görlitz zur Klassenfahrt. Als wir in der Jugendherberge ankamen, wurden wir herzlich begrüßt. Wir haben unsere Zimmer bezogen und durften sofort Mittag essen. Danach sind wir zu einer GPS-Rallye aufgebrochen. Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt und mussten verschiedene Plätze in der Stadt finden. Dazu mussten wir Aufgaben lösen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir konnten sehr viel von der Stadt sehen. Am Abend sind wir alle noch ins Kino gegangen und haben entweder „Die Schöne und das Biest“ oder „Fast and Furious 8“ geguckt. Es war ein sehr schöner und gelungener 1. Tag!

Am zweiten Tag unserer Klassenfahrt arbeiteten wir hart an unserem Teamwork und stärkten unseren Zusammenhalt. Nach dem Vormittag waren wir kaputt und haben etwas gegessen. Am Nachmittag lösten wir weitere 4 Aufgaben, in denen wir unseren Teamgeist unter Beweis stellen mussten. Z. B. schaffte es die ganze Klasse durch ein Netz von Seilen ohne diese zu berühren. Danach konnten wir unsere gewonnene Freizeit genießen. Nach dem Abendbrot dingen wir zu einer Mental-Show mit selbst gemixten Cocktails. Am späten Abend drehten wir noch eine kleine Runde über den Spielplatz und zum Flüsterbogen.

Der letzte Tag war angebrochen. Nach dem Frühstück übergaben wir unsere Zimmer und wurden wieder herzlich verabschiedet. Mit unseren Koffern liefen wir zum Bahnhof, um diese in 13 Schließfächern zu verstauen. Für knapp zwei Stunden ging es dann noch in den Tierpark von Görlitz, in dem man viele Tiere hautnah erleben kann. Mit dem Zug fuhren wir wieder zurück und kamen nach einer schönen Klassenfahrt um 17.00 Uhr in Geithain wieder an.

Melina Junghanns und Leon Geuthel

Klassenfahrt in die Landeshauptstadt

Wir, die Klasse 8b, fuhren am Mittwoch, dem 26.04.2017, gemeinsam mit Frau Dr. Paul, Frau Appelt, Frau Welsch und Herrn Pelinski auf Klassenfahrt nach Dresden. Früh um 8.00 Uhr ging es los und vor uns lagen 3 Tage voller Action. Als wir ankamen und unsere Koffer abgaben, ging es auch schon los zum Panometer, in dem wir uns die Ausstellung „Dresden 1945“ anschauten. Eine empfehlenswerte Ausstellung. Es wurde viel über diese Zeit verraten und bei der 360°-Ausstellung bekam man den Eindruck, man wäre direkt dabei. Nach der Besichtigung und einem kleinen Spaziergang durch den „Großen Garten“ ging es zur Frauenkirche, in der wir Dresden heute und von oben anschauen konnten und den riesigen Unterschied zu Dresden 1945 erkannten. Im Anschluss bekamen wir noch Zeit auf dem Markt. Schließlich durften wir dann auch in die Zimmer und nach dem Abendessen konnten wir noch mal shoppen oder ins Kino gehen. Am zweiten Tag besichtigten wir das Hygiene-Museum. Mit einer fantastischen Führung wurde uns der Körper des Menschen näher gebracht. Danach fuhren wir mit einem Doppelstockbus 22 Haltestellen in Dresden an und erfuhren dabei noch mehr über die Landeshauptstadt. Wieder auf dem Markt zurück bekamen wir erneut Freizeit. Als wir im Hostel ankamen, machten wir uns schick, um im Anschluss in das Achterbahn-Restaurant „Schwerelos“ essen zu gehen. Am Abend nach dem Essen bewiesen einige noch ihre sportlichen Fähigkeiten auf einer Skaterrampe. Und am dritten Tag bekamen wir nach dem Frühstück noch einmal 2 ½h Zeit für uns, bevor es dann nach Hause ging. Es war insgesamt für alle eine sehr schöne Klassenfahrt und wir bedanken uns auch bei dem Reiseunternehmen „Trommer“, welches uns nach Dresden und wieder zurück brachte. Und natürlich auch bei den Eltern, die uns überhaupt die Klassenfahrt ermöglichten.    

Janina Malin Fischer, Tobias Eidner, Kl. 8b

Musical-Besuch in Borna

Ein Highlight nach einjähriger Pause war in diesem Schuljahr wieder der Ausflug der Musical-AG nach Borna zu ihren „Musical-Kollegen“. In der diesjährigen Spielsaison ließen die Schüler der Dinter-Schule die „Katzen tanzen“. Das Erfolgsmusical „Cats“ von A.L. Webber stand auf dem Spielplan. Nachdem dieses Stück am 01.04.2017 erfolgreich in Borna Premiere feierte, besuchte die Musical- AG der Pauli am Montag danach eine Schülervorstellung im Bornaer Stadtkulturhaus. Von der extra für uns reservierten ersten Reihe aus verfolgten alle aufmerksam und begeistert das Geschehen auf der Bühne. Besonders fasziniert waren alle von den tollen tänzerischen und gesanglichen Darbietungen der verschiedenen „Katzen“, insbesondere von der Stimme der „Katzen-Darstellerin“ Grizabella. Auch die Darbietungen der Schwarzlicht-Theater-AG zogen alle in ihren Bann. Nach diesem wunderschönen Musical-Erlebnis rundete ein Besuch bei MC Donalds den Tag ab.

Weiterbildung für Schülerfirma

Am 19.05.2017 fuhren Tobias Eidner (Kl. 8b) und Simon Fichtner (Kl. 9a) als Vertreter unserer Schülerfirma pauli@work mit ihrer „Chefin“ Frau Schmidt zur IHK nach Chemnitz. Dort kamen Schülerfirmen aus ganz Sachsen zusammen, die sich zum Schuljahresbeginn an einem Wettbewerb beteiligt hatten. Einige der Anwesenden bauten Stände auf, die wir uns zuerst anschauten, um uns neue Verkaufsideen und -strategien anzueignen. Während eines Vortrages bekamen wir Tipps zur Gründung bzw. Aufrechterhaltung einer Schülerfirma. Anschließend stellten sich die einzelnen Schülerfirmen mit einer Power Point vor. Zum Abschluss gingen wir nach draußen, wo wir Ballons starteten. Danach fuhren wir wieder nach Hause.

Ich schenk dir eine Geschichte

Zum Welttag des Buches am 23.04.2017 erhielt jeder Fünftklässler unserer Pauli das Buch „Ich schenk dir eine Geschichte“. Diese Aktion wird alljährlich von den Kultus-und Bildungsministerien der Länder und vor allem durch ortsansässige Buchhandlungen unterstützt. In diesem Jahr erhielt das „Geschenk“ die Geschichte „Das geheimnisvolle Spukhaus“ von Henriette Wich, welche die Jungen und Mädchen mit großem Interesse lasen.  Bedanken möchten wir uns bei der Geithainer Buchhandlung „Bücher, Bilder & Musik“, die mit ihrem Engagement die Förderung der Lesekompetenz unserer Schüler unterstützt.

Känguru-Wettbewerb

Am diesjährigen Känguru-Wettbewerb, der bereits zum 23. Mal ausgetragen wurde und am 16.03.2017 im Geithainer Bürgerhaus stattfand, beteiligten sich 49 Schüler unserer Pauli. Diese versuchten (freiwillig), mathematische Knobeleien, Kopfnüsse und Logikrätsel zu lösen. Im Vordergrund steht dabei immer der Spaß am Lösen mathematischer Aufgaben.

Folgende Schüler beteiligten sich am Wettbewerb:

Klasse 5
Vivienne Richter Philipp Harzendorf Quentin Weigelt
Nils Wagner Leonard Doberenz Pascal Desenik
Chris Heilmann Tobias Berger Elena Halisch
Eric Hüfler Leon Jänsch
Klasse 6
Marian Beck Ian Hahn Emma Raschka
Vanessa Eidam Nadine Endmann Nodari Nadiradze
Nico Räthel Georg Jähne Kevin Moeller
Klasse 7
Anne Haberland Janik Neuhaus Lucas Schramm
Leon List Luke Schönfeld Lucas Dobritz
Tobias Maurice Werner Lilly Demmer Sina Saupe
Maria August Emily Hannah Meisel Justin Lungwitz
Dominik Hentschel Ina Becker Pascal Pieper
Klasse 8
Leon Geuthel Tim Mühlberg René Aslanov
Rafael Müller Fabian Kuhne Enya Redder
Jonas Stötzner Jasmin Günther Silas Herrmann
Janina Malin Fischer
Klasse 9
Tobias Paulin Lucas Saupe Felix Wermann
Pierre Bergamann

 

 

Sieger der einzelnen Klassenstufen wurden:

Leonard Doberenz (5a), Ian Hahn (6a), Ina Becker (7b), Leon Geuthel (8a) und Tobias Paulin (9a).

Den weitesten Känguru-Sprung und damit die beste Platzierung unter allen Teilnehmern erreichte Leonard Doberenz.

 

 

Akrobatik-Training mit „Holly“

Eine Probe der besonderen Art erlebten die Mitglieder der Musical-AG am Dienstag, dem 07.03.2017, in der Turnhalle unserer Pauli. Der Artist Holger Jung vom Gemeinnützigen Verein „Zirkus Kuss e. V.“- bekannt dort als Clown Holly oder auch als Butler James- war zu Gast bei den Darstellern von „Aladin Jr.“. Auf dem Programm standen neben Körperspannungsübungen auch akrobatische Elemente und Pyramiden. Außerdem gab er den Mitwirkenden viele nützliche Tipps für die Ausführung verschiedener Turnelemente. Einige dieser Elemente werden dann bei der Musical-Aufführung zu sehen sein.

Musikerlebnisse im Leipziger Gewandhaus

Alle Schüler der 6. bis 9. Klassen erlebten auch in diesem Schuljahr eine Musikstunde der besonderen Art, in dem sie klassenspezifische Konzerte im Leipziger Gewandhaus besuchten.

Den Auftakt bildeten die Siebtklässler am 08.02.2017. Ihr „Stundenthema“  lautete „Musik mit Programm-Programmmusik“. Diese Art von Musik bezieht ihre Einflüsse aus vielen Bereichen, z.B. der Malerei, Technik, Philosophie und Dichtkunst. Viele Ouvertüren zählen zur Programmmusik, die die Fantasie des Hörers in eine bestimmte Richtung lenkt. Eines der bekanntesten Beispiele für Programmmusik ist „Die Moldau“ von Smetana. Außerdem gehören „Die  vier Jahreszeiten“ von Vivaldi zu dieser Art Musik. Als Beispiel für literarische Programmmusik hörten die Schüler Griegs „Peer-Gynt-Suite Nr. 1“.

„Zu Besuch bei einer Königin“ weilten die Sechstklässler am 07.03.2017. Unter diesem Thema erklärte Gewandhausorganist Michael Schönheit den Schülern die Schuke-Orgel des Großen Saales. Allein die Breite von ca. 15 Metern und die Höhe von 11 Metern waren beeindruckend. Neben einzelnen Musikstücken erklärte er „seine“ Orgel und berichtete über den Beruf des Organisten sowie über die gespielten Musikstücke. Am Ende dieser besonderen Musikstunde improvisierte der Organist ein Stück, d. h. er spielte aus dem Stegreif heraus und präsentierte damit nachhaltig die Schönheit der „Königin der Instrumente“.

Die 9. Klasse fuhr am 08.03.2017 (zum Frauentag) nach Leipzig und sah und hörte während ihrer „Musikstunde“ eine kurz(weilige) Geschichte der Pop-Musik. Christian Röver &  Band spielten Songs der Rolling Stones, der Beatles, von Bob Dylan, Stevie Wonder und Kraftwerk. Während dieses musikalischen Streifzuges durch die Pop-Kultur wurden auch Fragen zu den verschiedenen Stilrichtungen geklärt. Rock´n´Roll, Beat, Soul, Disco, Punk, Metal, Elektro-wie klingt das? Auch

„Mitmachangebote“ wie Singen und Klatschen waren gefragt und wurden mit viel Beifall honoriert.

Den Abschluss der Konzertbesuche bildeten die 8. Klassen, die am 20.03.2017 junge Stars der Hochschule für Musik und Theater Leipzig erlebten, die sie auf ihrer Reise „Einmal Broadway und zurück“ begleiteten. Auf dieser fiktiven Reise lernten die Jugendlichen den Broadway, die legendäre Straße in Manhattan kennen, vor allem die vielbesuchten Clubs mit ihrem Musikangebot. Zu hören waren Broadway-Hits ebenso wie Songs aus Musicals, die weltweit zum Schlager wurden. Außerdem wurde den Jugendlichen ein Blick hinter die Kulissen des Musikgeschäfts gewährt, dem Casting junger Talente, die ein Star werden wollen. Die Schüler erlebten eine „Musikstunde“ live gesungen und gespielt, die unterhaltend und bildend zugleich war.

Praxistage in der VDI-GaraGe

Im Rahmen der Berufsorientierung erlebten die Neuntklässler unserer Schule drei Praxistage in der VDI-GaraGe in Leipzig. Während sich eine Gruppe am ersten Tag mit der Medientechnik in der Druckerei Leipzig-Stahmeln vertraut machte, erprobten sich die Jungen und Mädchen der zweiten Gruppe auf dem „Baustellencamp“ der GaraGe. Das mittelständische Handwerksunternehmen Heinrich Schmid GmbH & Co. KG vermittelte den Jugendlichen anschaulich ihre beruflichen Perspektiven im Handwerk. Dabei wurden die verschiedenen Ausbildungswege in den Berufen Maler, Stuckateur, Fliesenleger und Trockenbauer bis hin zum dualen Studium aufgezeigt. Besonders die Mädchen wurden angesprochen, sich in den traditionellen „Männerberufen“ zu bewerben. Interessant war auch zu erfahren, dass das Unternehmen Niederlassungen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, der Schweiz, Österreich und sogar in Mallorca hat. Nach einer kurzen Einweisung und „Baubesprechung“ folgte der praktische Teil. Wir wurden als Maler „eingekleidet“, erhielten unsere Arbeitsaufträge und Material und los ging es. Wir klebten Wände mit Folie ab, legten Fußböden aus, führten Berechnungen  für zu bemalende Flächen aus und „ brachten die Farbe an die Wand“. Am Ende des Praxistages konnten wir stolz auf unsere Teamleistung sein. Wir haben erfahren, dass Malerarbeiten zwar anstrengend sind, aber auch Spaß machen und unsere Kreativität fördern.

 

Der zweite Tag war ein Werkstatttag. Die Aufgabe lautete hier, einen Metallwürfel nach bestimmten Maßen zu fertigen. Wir kamen beim Sägen, Feilen und Bohren ganz schön ins Schwitzen. Präzises Arbeiten und Ausdauer waren hier die besonderen Anforderungen. Am Ende des Praxistages hielten wir den „Lohn“ unserer Arbeit in Händen und das machte uns schon ein wenig stolz. Den Abschluss bildete am dritten Tag ein „Spieletag“. Jede Fünfergruppe gab sich einen originellen Namen, erhielt ein Tablet und einen Spezialkoffer mit diversen Gegenständen und Informationen, der sich nur durch einen besonderen Code öffnen ließ. Erst dann konnte das fiktive Spiel beginnen. Ein Virus drohte auszubrechen, falls wir nicht das Antiserum dazu finden. Um das Rätsel zu knacken, mussten 45 Fragen aus Naturwissenschaft, Geografie und Technik beantwortet werden. Alles unter Zeitdruck, die digitale „Eieruhr“ lief. Besonders gefragt waren hier Teamfähigkeit, Ausdauer, aber auch Kompetenzen wie Lesen und Zuhören. Am Ende gewann das „Hallo“-Team vor den „Gummibärchen“.

Exkursion zur LVZ-Druckerei

Im Rahmen der Berufsorientierung  erhielten unsere Neuntklässler die Möglichkeit, die Zeitungsdruckerei in Leipzig-Stahmeln zu besuchen. Nach einem freundlichen Empfang wurden wir in Warnwesten gekleidet, die uns als „Besucher“ outeten. Ein ehemaliger Maschinenbauingenieur der Druckerei erläuterte uns die verschiedenen Druckverfahren  und vermittelte uns Wissenswertes zur 100jährigen Geschichte der LVZ. Viele Zeitungen und Prospekte, die wir im Seminarraum sahen, kamen uns bekannt vor: LVZ, Bild-Zeitung, Rundschau, Sachsen Sonntag, Zoogeflüster u. a. Auch wenn uns Zahlen nicht so interessieren, erstaunten uns doch einige Angaben, z.B., dass jede Nacht 250 000 Exemplare der LVZ und insgesamt 90 Tonnen Papier  gedruckt werden. Nur am 25.12. stehen die Maschinen still. Die Tatsache, dass die Drucker 125 Farben im Angebot haben, beeindruckte uns ebenfalls. Dabei kannten wir die Gesetze der Farbenlehre schon und wussten, dass man aus den Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz alle Farbtöne mischen kann. Im anschließenden Film unternahen wir dann einen Ausflug in die Welt der Zeitung und bekamen Antworten auf  Fragen wie: Wir kommen die Farben aus der Maschine auf das Papier? Und dann starteten wir zum Betriebsrundgang. Wir besichtigten die moderne Rotationsanlage, die uns mit einer Länge von 64 Metern und einer Höhe von 15 Metern gigantisch erschien. Auch das Papierlager war riesig. Am „Rollstream“ beobachteten wir die Mitarbeiter, wie sie die Zeitungen mit Beilagen und Prospekten komplettierten. Über unseren Köpfen schwebten die gedruckten Zeitungsteile. Bevor wir das Druckhaus verließen, erfuhren wir noch, wie die Zeitung schließlich zum Leser gelangt. Wir erhielten am Ausgang des Betriebsgeländes als „Souvenir“ die druckfrische Mittwochsausgabe der LVZ.

Bowlen zum Halbjahresabschluss

Es ist schon zu einer Tradition geworden. Kurz vor der Übergabe der Halbjahresinformationen freuen wir uns auf ein Bowlingturnier innerhalb unserer Klasse 8a. Mit viel Spaß vergingen auch in diesem Jahr die eineinhalb Stunden sehr schnell. Viele haben sich verbessert, so dass die Gruppe der möglichen Sieger größer wurde. Anschließend spazierten wir wieder zurück in die Schule und erhielten unsere Halbjahresinformationen. Dann starteten wir in die wohlverdienten Ferien.

Ausstellungseröffnung

Zum Tag der offenen Tür hatten sie „geprobt“, am 05.02.2017 wurde es ernst. Die Sechstklässler präsentierten ihre Lesekisten zur Eröffnung der „Bücherkisten-Ausstellung“ in der Geithainer Stadtbibliothek. Wenige Tage vorher packten die Jungen und Mädchen ihre Bücherkisten in große Tüten und bauten sie in den Regalen und Fenstern der Bibliothek auf. Mit etwas Lampenfieber „besetzten“ an diesem Sonntagvormittag Nadine Endmann, Emily Heilmann, Vanessa Eidam und Sophie Gotthardt die Couch in der Leseecke und standen der Moderatorin, Frau Kratz, Rede und Antwort. Wie fandet ihr die Idee eurer Deutschlehrerin, euer Lieblingsbuch in einer Kiste vorzustellen? Wie viel Vorbereitungszeit hattet ihr? Fiel euch die Buchauswahl schwer? Eltern, Großeltern, Geschwister, sogar Herr Neuhaus hörten aufmerksam zu und staunten, wie wortgewandt sich die vier Mädchen äußerten. Herrn Neuhaus fiel natürlich auf, dass sich keine Jungen bei dieser Ausstellungseröffnung präsentierten, animierte aber auch diese dazu, fleißig in Fachbüchern oder Zeitschriften zu lesen. Unter den Gästen weilte auch Professor Schlewitt aus Bad Lausick, einst Deutschlehrer und später in der Lehrerausbildung tätig, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinderbücher zu bewerten. Unter dem Slogan „Gutes liest sich leichter“ forderte er die Sechstklässler auf, sich an der Bewertung ihrer Bücher zu beteiligen. Er brachte nicht nur das Angebot für eine weitere Zusammenarbeit mit, sondern auch eine Auswahl an beliebten Kinderbüchern, z. B. „Von Martin Luthers Wittenberger Thesen“, ganz aktuell im Lutherjahr. Als kleines Dankeschön erhielten die Mädchen und Jungen einen Gutschein über ein Jahr kostenloses Lesen in der Geithainer Bibliothek. Am 05.04.2017 endet die Ausstellung „Pack ein Buch in eine Kiste“, bis sich vielleicht die nächsten Sechstklässler an diese schwierige, aber sehr schöne und interessante Aufgabe wagen.

Pack ein Buch in eine Kiste!

Die Schüler der 6. Klasse unserer Schule packten traditionell Bücherkisten, aber nicht um sie wegzuräumen, sondern um ihre Mitschüler neugierig aufs Lesen zu machen. Ihr aktuell liebstes Kinder- oder Jugendbuch, das ihnen besonders gut gefallen hat, stellten sie ihren Klassenkameraden vor und packten dabei für die Handlung wesentliche Gegenstände mit in die auch äußerlich gestaltete Kiste. Im Rahmen des Deutschunterrichtes wurden dann die Bücherkisten vorgestellt, wobei die Gegenstände erklärt und so die Handlungsfäden auch für die Zuhörer „begreifbar“ wurden. Am Ende lasen die Schüler noch eine Textstelle vor und ermittelten so ihre besten Vorleser. Als echte Dauerbrenner erwiesen sich Bücher, die das alltägliche Erleben widerspiegeln, wie zum Beispiel  „Gregs Tagebücher“ oder „Lilly, ich und die rosa Flamingos“. Aber auch Fantasy-Geschichten standen hoch im Kurs, egal, wie lange sie schon gelesen werden. „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ begeisterte noch genauso wie „Eragon“, „Vampir Academy“ oder „Drachenzähmen leicht gemacht“. Und Mädchen schmökerten nach wie vor gern in Pferde-Geschichten wie „Ostwind“ oder „Black Beauty“. Die Bücherkisten präsentierten die Sechstklässler nicht nur vor ihren Mitschülern, sondern auch zum Tag der offenen Tür. Außerdem bekamen sie die Möglichkeit eine eigene Ausstellung in der Geithainer Stadtbibliothek zu gestalten. Eröffnet wird diese am 05.02.2017.

Handwerkliche Arbeiten der DaZ-Schüler

Seit März 2016 lernen an unserer Schule DaZ-Schüler. Im September begannen wir, diese Schüler mit praktischen Arbeiten vertraut zu machen. Einige Schüler flechten mit Frau Liebich eine Tasche. Andere Schüler arbeiten bei Frau Meyer mit dem Werkstoff Holz. Sie stellten einen weihnachtlichen Kerzenständer her. Anhand dieses Produktes war es dann möglich, den Schülern deutsche Weihnachtstraditionen nahezubringen.

Unterrichtsförderung im Fach Chemie

 

Der Fonds der Chemischen Industrie fördert seit dem Jahr 2001 die Arbeit im naturwissenschaftlichen Unterricht mit dem Förderprogramm „Schulpartnerschaft Chemie“. In diesem Schuljahr erhielt unsere Schule wieder Fördergelder in Höhe von 1500 Euro. Dadurch sind zunehmend experimentelle Arbeiten im Unterricht möglich. Es wurden viele Chemikalien für einen spannenden und lebensnahen Unterricht gekauft, um die Schüler für die Naturwissenschaften zu begeistern. Zum attraktiven Chemieunterricht gehören interessante Experimente. Der Fonds der Chemischen Industrie widmet sich der Nachwuchsförderung von Chemikern. Informationen dazu erhält man auf der Homepage der Chemischen Industrie www.vci.de/fonds.

Exkursion ins Musikinstrumenten-Museum

Am 01.12.2016 erlebten unsere Fünftklässler eine Musikstunde der besonderen Art. Dazu fuhren die Jungen und Mädchen nach Leipzig ins Musikinstrumenten-Museum, welches sich im Grassi-Museum befindet. In der größten und reichsten Musikinstrumenten-Sammlung Deutschlands sahen und hörten die Schüler gewöhnliche und ungewöhnliche Instrumente. Auch ungewöhnliche Fragen galt es zu klären: Wozu sind stumme Instrumente gut? Was macht eine Schlange in der Kirche? Wo ist der Haken an der Harfe? Wo haust der Orgelwolf? Wer hat eigentlich das Klavier erfunden? Kann ein Klavier auch selbst wie von Zauberhand spielen? Am meisten Spaß machte es aber, die Instrumente selbst auszuprobieren. Im Klanglabor standen Instrumente aus aller Welt zum Anfassen und Ausprobieren bereit. So brachten wir allerlei Töne für unsere Mitschüler zu Gehör. Ein gemeinsamer Bummel über den Leipziger Weihnachtsmarkt rundete diesen wunderschönen Tag ab.

Ethikunterricht an zwei besonderen Orten

 

Die Schüler der Ethikgruppe der Klasse 7b gingen am 05.12.2016 nicht wie gewohnt zum Unterricht, sondern besuchten die Nikolaikirche, die allen Schüler durch ihr weithin sichtbares Gebäude bekannt ist. Aber Geithain verfügt noch über zwei weitere Kirchen. Wir einigten uns schnell auf die Kirche am Ortsende in Richtung Wickershain. Doch von St. Benno, der katholischen Kirche in Geithain, hatten nicht alle Schüler Kenntnis. So sollte dieser Unterrichtsgang doch einige neue Informationen und Eindrücke bringen. Herr Niemann erwartete uns vor der Nikolaikirche. Er ließ uns selbstständig die Kirche erkunden, d.h. wir durften uns alles ansehen, durften hinter alle Türen schauen und waren beeindruckt von den vielen unterschiedlichen Blickfeldern, die sich so eröffneten. Wir beschlossen schon hier, wir fertigen nicht, wie abgesprochen, nur zwei Plakate an. Unsere beiden Fotografen Laura und Max schossen mehr als genügend Fotos. Herr Niemann beantwortete fachkundig sowie geduldig alle unsere Fragen. Vor der kleineren St. Benno- Kirche angekommen, staunten wir echt, denn auf dem Weg zum Bowlen waren wir hier schon öfter vorbei gekommen. Die katholische Kirche wirkte viel neuer und moderner, da sie tatsächlich erst vor wenigen Jahren um- und ausgebaut wurde. Der Unterrichtsgang lohnte sich für uns. Wir gestalteten danach im Unterricht Plakate, die zum 4. Advent in der Nikolaikirche ausgestellt werden.

Weihnachtsfeier für ehemalige Kollegen der Pauli

Über 20 ehemalige Mitarbeiter unserer Schule folgten der Einladung zur traditionellen Weihnachtsfeier. Diese fand am im Speiseraum der Schule statt. Die WTH-Schüler der 9. Klasse hatten alles liebevoll vorbereitet. Dazu gehörten leckere Kuchen, Plätzchen und belegte Brote. Eröffnet wurde die Feier durch den Grundschulchor, der die Senioren mit weihnachtlichen Weisen auf das Fest einstimmte. Als besondere Überraschung erschien der Weihnachtsmann, alias Niklas Göhler, der für Aufheiterung unter den Gästen sorgte. Die ehemaligen Kollegen dankten mit viel Applaus und dem „Versprechen“, im nächsten Jahr wiederzukommen.

Traditioneller Oma-Opa-Tag

Einen Tag nach Nikolaus luden die Fünftklässler unserer Schule ihre Eltern und Großeltern zum traditionellen Weihnachtsprogramm ins Bürgerhaus ein. Nach der Begrüßung führten Liliana und Chris durchs Programm. So hörten die Gäste Gedichte vom „Weihnachtsstress“ und von „Friederichs Weihnachtsbescherung“. Viele Talente, die in der Klasse 5a schlummern, wurden an diesem Nachmittag auf der Bühne entdeckt. Ashley zeigte akrobatische Turnelemente, Philipp beeindruckte mit seinen Zaubertricks und Liliana hatte eine eigene Weihnachtsgeschichte für diesen Tag geschrieben, die sie mit ihren Mitschülern präsentierte. Mit Weihnachtsliedern in deutscher und englischer Sprache luden die Mädchen und Jungen auch das Publikum zum Mitsingen ein. Im Anschluss an das weihnachtliche Programm genossen alle gemeinsam ein gemütliches Kaffeetrinken, zu dem Muttis, Omas und viele andere „Bäcker“ reichlich Kuchen und Plätzchen mitbrachten. Bedanken möchten wir uns bei allen, die zum Gelingen des traditionellen Oma-Opa-Tages an der Pauli beitrugen, besonders bei den Mitarbeitern des Geithainer Bürgerhauses.

Weihnachtsmann Willy überrascht DaZ-Grundschüler

Pünktlich zum Nikolaustag überraschte Weihnachtsmann Willy aus der Klasse 8a die DaZ-Schüler der Grundschule. Mit einem kräftigen Klopfen bat der bärtige „Alte“ um Einlass ins Zimmer 17. Etwas erschrocken über den unerwarteten Besuch ließen Abdulla, Nasima, Shokria und Dina ihn aber herein und freuten sich über die mitgebrachten Süßigkeiten. Mit ihrer Betreuerin Kirstin Viehweg lernten sie Weihnachtslieder und -bräuche in Deutschland kennen. Unerkannt verließ Weihnachtsmann Willy das Klassenzimmer und wünschte allen eine friedliche Weihnachtszeit.

Unsere Streitschlichter bilden sich fort

Im Oktober 2016 nahmen Nikola Bargel und Philipp Hausotter als  Vertreter des Streitschlichter-Teams an einem zweitägigen Workshop in Schneeberg teil. Gemeinsam mit Schülern aus 9 weiteren Schulen übten sie alltägliche Streitsituationen zu schlichten. Dabei erfuhren Nikola und Philipp auch, welche Vorgehensweisen in den anderen Teams gute Erfahrungen bringen, wie das Führen eines Protokolls oder das Aufstellen eines Kummerkastens. Die Atmosphäre während des Workshops war ausgesprochen angenehm. Die teilnehmenden Schüler, Lehrer und Trainer waren sehr aufgeschlossen, flexibel und teilten gern ihre Erfahrungen mit. Für die Teilnahme am Workshop erhielten alle Teilnehmer ein Zertifikat. Am Ende waren sich alle einig, sich im kommenden Jahr wieder zu einem Erfahrungsaustausch zu treffen.

Gemeinsam im Theater

Auch in diesem Schuljahr wollten wir mit unseren Eltern wieder etwas gemeinsam unternehmen. So trafen sich insgesamt 42 Personen der Klasse 8a am 4. Dezember 2016 zur Abendvorstellung im Opernhaus in Chemnitz, um die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ anzusehen. Wir hatten Plätze im 2. Rang und saßen somit ganz oben. Begeistert haben uns vor allem das wunderschöne Bühnenbild und die Hexe mit ihrem Ofen und der Knallerei. In der Pause trafen sich alle zu Gesprächen und um einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen. Nach dem 2.Teil waren sich alle einig, dass es gelungener Abend gewesen sei und eine gute Idee.

Dank an Weihnachtswichtel

Bedanken möchten sich alle Schüler und Lehrer bei ihrem Weihnachtswichtel, Herrn Förster, der auch in diesem Jahr das Schulhaus im weihnachtlichen Glanz erstrahlen lässt. Fleißige Helfer, z. B. die Schüler der Kl. 9a, halfen im WTH-Unterricht beim Schmücken des Weihnachtsbaumes im Speiseraum.

Bonbonregen zum 11.11.

Kälte und eisiger Wind hielten einige unserer Klassen nicht ab, der Faschingseröffnung am 11.11.2016 auf dem Geithainer Marktplatz beizuwohnen. Nach der 4. Stunde versammelten sie sich mit vielen Schaulustigen vor dem Rathaus, um gemeinsam mit dem diesjährigen Prinzenpaar Tina, die I., und Toni, der I., prominente Gäste aus dem In-und Ausland lautstark zu empfangen. Die Rote Garde des Geithainer Karnevalsvereins beeindruckte mit ihrem Tanz und ließ uns die Kälte vergessen. Außerdem versüßte noch ein Bonbonregen diese „Unterrichtsstunde“.

ADAC-Fahrradprüfung

 
 

Am 01.11.2016 hatten wir, die Klasse 5a unserer Pauli Besuch vom ADAC, um unsere Kenntnisse beim Fahrradfahren und bei der Verkehrssicherheit unter Beweis zu stellen. Herr Roscher brachte alle notwendigen Dinge, wie zum Beispiel Fahrräder, Helme und Hindernisse für den Parcours mit. Nach einer freundlichen Begrüßung ging es sofort los, jeder Schüler lief erst einmal die Runde, die später zu fahren war, ab. Wichtig waren dabei der Schulterblick und die linke Hand rauszuhalten. Das klappte schon ganz gut. Nun nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren eine Proberunde, auch dies geschah ohne Probleme. Der Wettkampf konnte beginnen. Wir starteten nach beliebiger Reihenfolge und absolvierten den Parcours problemlos. Schnell wurde aber sichtbar, wer mit seinem Rad öfters unterwegs war, denn das waren auch die Sieger.

Anschließend begaben wir uns in unser Klassenzimmer und Herr Roscher erzählte uns eine Geschichte von verschiedenen Tieren, die an einem Wettlauf teilnahmen. Wir sollten ganz aufmerksam zuhören und die jeweiligen Tiere mit ihren Befindlichkeiten nennen, was uns gut gelang. Er erklärte uns wie ein Bremsweg am Auto funktioniert und wann man ohne Sitzerhöhung auf dem Beifahrersitz mitfahren darf. Nun ging es wieder auf den Schulhof, um auszuprobieren, wie sich eine Vollbremsung anfühlt. Zum Glück waren alle gut vorbereitet und keiner kam zu Schaden. Die Jungen fanden es eher noch cool und wollten immer wieder in das Auto einsteigen.

Abschließend überreichte Herr Roscher uns unsere Teilnahmeurkunden und die besten Schüler erhielten eine Medaille.

Gold: Jonas Berger, Lina Seifert
Silber: Leonard Doberenz, Nils Wagner, Sophie Klose
Bronze: Tobias Berger, Isabell Schuster

Sprachreise nach Belarus

Nach London oder Paris auf Sprachreise zu gehen, das ist etwas, was viele Schüler möchten. Aber wer kommt auf die Idee, nach Belarus (Weißrussland) zu reisen?

Amy Katharina, Jasmin und Lorenz, drei Schüler der Klasse 10b der Paul-Guenther-Schule Geithain, waren mit ihrer Russischlehrerin K. Merzdorf und einer Gruppe aus Leipzig, die seit  mehr als zwanzig Jahren engen Kontakt zu einer Siedlung im Gebiet Gomel unterhält, unterwegs. Sie berichten:

Nach 2 –tägiger Busfahrt kamen wir spät am Abend in Saschirje an. Vor dem Kulturhaus warteten unsere Gastfamilien und andere Bewohner des Dorfes schon sehnsüchtig auf uns. Von unseren Gastfamilien wurden wir nach Hause begleitet. Was uns als erstes auffiel: Alles ist sehr bunt. Die Lebensverhältnisse in Weißrussland sind sehr viel einfacher und kein Vergleich zu Deutschland. Es war am Anfang ein kleiner Kulturschock, der sich aber schnell legte: Gastfreundschaft wird sehr groß geschrieben. Wir wurden empfangen mit großen Tafeln voller verschiedener Spezialitäten der belarusischen Küche. Am ersten Tag unseres Aufenthaltes in Saschirje fuhren wir mit einem Bus durch das Dorf und schauten uns landwirtschaftliche Betriebe und die Feuerwehr an. Der Kindergarten war sehr beeindruckend, bunt und zwar einfach ausgestattet, aber  die Erzieher behandelten die Kinder sehr liebevoll. Danach haben wir die Schule besucht, was für uns, die selbst Schüler sind, am spannendsten war. Dort konnten wir auch endlich Englisch reden und die Schüler staunten nicht schlecht, als wir ihnen erzählten, dass bei uns die beste Note die „1“ ist, denn in Weißrussland ist das eine „10“.

 

Nach einem interessanten Nachmittag im Kulturhaus, das sich vor allem der Volkskunst verschrieben hat und in dessen Arbeitsgemeinschaften alte Traditionen gepflegt werden, seien es alte Lieder und Tänze oder Flechtarbeiten aus verschiedensten Naturmaterialien und Schnitzereien, waren wir wieder in unseren Gastfamilien. Natürlich gab es wieder reichlich zu essen, und wenn uns jemand fragt, welches Wort wir aus Belarus mitgenommen haben, dann ist das „kuschatj“: ESSEN!  Am schönsten fanden wir, die Sprache zu sprechen. Man hat versucht, sich mit Händen und Füßen zu verständigen, Englisch, Deutsch, Russisch und Französisch – es war von allem dabei. Am Dienstag waren wir in der Kreisstadt Jelsk, wo wir eine Möbelfabrik ansahen, in einem Vorort wurden wir von einem kleinen Ensemble mit folkloristischen Liedern und Speisen begrüßt. Anschließend besuchten wir ein Schulinternat, was auch sehr interessant war, denn es hilft Kindern, deren Eltern es nicht schaffen, ihre Kinder richtig zu erziehen, oder beherbergt auch Kinder, die auf eine Förderschule gehen. Am Abend versammelten wir uns mit dem Kinder-Ensemble von Saschirje zu einer gemeinsamen Probe.  Da haben wir gemeinsam getanzt und gegeneinander gesungen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Und natürlich wurde am Abend auch wieder viel – GEGESSEN.  Der letzte Tag unseres Aufenthaltes führte uns in die nächstgrößere Stadt, nach Mosyr, wo wir über Märkte schlenderten, Angebote und Preise mit denen in Deutschland vergleichen konnten und vor allem Obst für unsere Familien mitnahmen, um uns ein kleines bisschen für die erwiesene Gastfreundschaft zu bedanken. Auf der Heimreise, die uns noch über die Schlösser Neswisch und Mir sowie die Festung Brest führte, die in der Geschichte Belarus´ eine wichtige Rolle spielten, kamen wir zur Ruhe und konnten unsere Gedanken ordnen. Eine eindrucksvolle Reise ging zu Ende, und wir wissen nun erst richtig zu schätzen, was wir hier zuhause haben. Aber auf jeden Fall hat sich diese Reise in eine andere Kultur für uns gelohnt!                                  

Amy, Jasmin und Lorenz

Auf den Spuren der Völkerschlacht

Bei herrlichem Sommerwetter machten wir Schüler der Klasse 8a uns mit Frau Biringer und Frau Hille auf nach Leipzig zum Völkerschlachtdenkmal. Nach einer entspannten Zugfahrt ging es in einer mit Schülern gefüllten Straßenbahn weiter. Heute wollten alle zum Völkerschlachtdenkmal. Vor dem riesigen Monument erhielten wir von einer netten Museumsführerin einen kleinen Einblick in die historischen Daten und wann, wo, wer und wie gekämpft hat. Dann ging es in den Fundamentbereich des Denkmals, wo seit 2013 die tragenden Säulen freigelegt zu sehen sind. Anschließend stiegen wir erst zur Krypta und dann bis zur Ruhmeshalle hinauf. Dort konnten wir den Klängen eines kleinen Konzertes mit toller Akustik lauschen. Nun fehlten noch die restlichen 365 Stufen bis zur Aussichtsplattform, die alle bewältigten. Von dort hatten wir eine weite Sicht rund um das Denkmal. Wieder unten angekommen, besuchten wir noch die kleine Ausstellung zur Völkerschlacht mit der nachgebildeten Schlachtszene.

Auf der Rückfahrt legten wir noch einen Stopp auf dem Bahnhof ein, um nach einem gelungenen Projekttag dann wieder nach Geithain zurück zu kehren.

Starte deine Zukunft. Ausbildung bei der BMW GROUP

Am Freitag, dem 23.09.2016, fuhren wir, die Schüler aus den Klassen 8a, 8b und 9a, ins Leipziger BMW Werk. Wir folgten der Einladung, im Rahmen der Berufsorientierung am Tag der offenen Berufsausbildung teilzunehmen. Zu Beginn der Veranstaltung wurden wir in Form einer Präsentation über das Unternehmen, seine Geschichte und die Entwicklungsmöglichkeiten seiner Beschäftigten informiert. So erfuhren wir zum Beispiel, dass man sich ausschließlich online bewirbt, da ein so großes Unternehmen auch bei der Suche nach Auszubildenden zeitsparend und effektiv agieren muss. Zur Bewerbung gehört auch ein Onlinetest, der unterschiedliche Fähigkeiten prüft. Wird ein Bewerber in die Auswahl aufgenommen, finden weitere Tests in Leipzig statt, wo die Eignung der Bewerber nachgewiesen werden muss. Dazu zählen u.a. Team- und Einzelaufgaben. Wenn sich ein Schüler noch nicht sicher ist, ob er ins BMW-Team passt, dann kann er sich in einem Schülerpraktikum ausprobieren. Nach diesem umfangreichen Informationsteil standen uns in den verschiedenen Ausbildungsbereichen derzeitige Auszubildende (2 waren ehemalige Schüler unserer Pauli) Rede und Antwort. Wir empfanden die aufgeschlossene Gesprächsatmosphäre sehr angenehm, so dass es uns leicht fiel, Fragen zur Ausbildung, zur Arbeitszeit, zur Ausbildungsvergütung u.a. zu stellen. Einen Höhepunkt der Exkursion stellte der Betriebsrundgang dar. Hier waren die vollautomatisierten Arbeiten an der Karosserie natürlich beeindruckend. Wir sahen auch die Komplettierung der Fahrzeuge am Band und konnten beobachten, wie sorgfältig jeder Arbeitsschritt abgestimmt ist. Für eine Pause stand ein Imbiss bereit. Diesen nahmen wir gern in Anspruch und konnten dabei die Eindrücke auch mit Freunden austauschen. Die Exkursion hat uns gezeigt, dass es sich lohnt, frühzeitig Informationen für die eigene Ausbildung zu sammeln.

Schüler lesen Zeitung

Am 19.09.2016 startete zum wiederholten Male die LVZ-Aktion „Schüler lesen Zeitung“. Unterstützt von den Wirtschaftsunternehmen Vattenfall und Mibrag wird den teilnehmenden Schulen das kostenlose Lesen der LVZ vom 19.09. 2016 bis 10.12.2016 ermöglicht. Aus unserer Schule beteiligten sich in diesem Schuljahr die 8. Klassen, die Klasse 10a und die DaZ-Klasse. Die Achtklässler begannen das Projekt gleich am ersten Tag mit einem gemeinsamen Zeitungsfrühstück.

Außerdem ist eine Exkursion ins Druckmuseum nach Leipzig geplant, um uns über die Entwicklung der Druckkunst zu informieren und selbst einen Text setzen und drucken zu können. Wir wünschen allen Projektteilnehmern viel Neugier beim Erkunden der LVZ.

Neue Schulrekorde bei diesjährigen Bundesjugendsportspielen

Am Mittwoch, dem 07.09.2016, standen für alle Schüler unserer Pauli die Bundesjugendspiele in der Leichtathletik auf dem Stundenplan. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich alle Mädchen und Jungen im Geithainer Hennig-Frenzel-Stadion, um ihre Besten im Sprint, im Weitsprung und im Schlagballweitwurf bzw. im Kugelstoßen zu ermitteln. Nach einer individuellen Erwärmung starteten die Wettbewerbe an den einzelnen Stationen, wobei um jeden Zentimeter und jede Zehntelsekunde gekämpft wurde. Mitunter entschied nur 1 Punkt über den entscheidenden Platz. Besondere Leistungen erzielten Melanie Junghans (Kl. 9), die mit 13,9s den Schulrekord im 100m-Lauf verbesserte. Gleiches gelang Caroline Kühnel (Kl. 9) im Weitsprung (4,44m) und Felix Pelinski (Kl. 10) ebenfalls im Weitsprung (5,67m). Janik Neuhaus (Kl. 7) verbesserte den Schulrekord im Kugelstoßen auf 11,10m. Insgesamt errangen 31 Schüler die Ehrenurkunde des Bundespräsidenten. Allein 7 davon erkämpften sich die Jungen der Klassenstufe 10. Die Jahrgangsbesten in diesem leichtathletischen Dreikampf wurden jeweils mit Medaillen geehrt.

Beim abschließenden 800m-Lauf zeigten alle Teilnehmer eine hohe Einsatzbereitschaft. Am Ende entschieden nur Zehntelsekunden über den Sieg. Herausragende Zeiten liefen Felix Pelinski (Kl. 10) mit 2:29min, Pierre Bergmann (Kl. 9) mit 2:41min und Willy Hammer (Kl. 8) mit 2:44min. Die besten 800m-Läuferinnen waren Melanie Junghans (Kl. 9), die mit 2:48min neuen Schulrekord lief sowie Josefin Schirmer (Kl. 6) mit 2:57min. Josephin Heine verbesserte ebenfalls den bestehenden Schulrekord in dieser Disziplin. Mit dem 800m-Lauf erfüllten viele Schüler eine weitere Disziplin für das Sportabzeichen.

Unsere besten 800m-Läufer

Klasse 5
Jonas Berger 3:18 Laura Eckhardt 3:41
Lenny Marius Dörr 3:31 Sophie Klose 4:03
Sanny-Jason Michel 3:35 Liliana Ninette Heibutzki 4:18
Klasse 6
Rocco Dottermusch 2:49 Josefin Schirmer 2:57
Max Beer 2:56 Emely Heine 3:18
Ian Hahn 3:09 Vanessa Eidam 3:28
Klasse 7
Alessandro Goetz 2:58 Emily Hannah Meisel 3:18
Tobias Maurice Werner 3:02 Sina Saupe 3:25
Janik Neuhaus 3:06 Lilly Demmer 3:50
Maria August 3:50
Klasse 8
Willy Hammer 2:44 Sina Stiller 3:20
Moritz Pelinki 2:50 Janina Malin Fischer 3:22
Max Bierbaum 2:56 Jasmin Günther 3:31
Klasse 9
Pierre Bergmann 2:41 Melanie Junghans 2:48 SCHULREKORD
Felix Wermann 2:48 Caroline Kühne 3:37
Philipp Hausotter 3:10 Nikola Bargel 4:10
Klasse 10
Felix Pelinski 2:29 Josephin Heine 3:17 SCHULREKORD
Andreas Treffler 2:32 Lisa Sanne 3:18
Dustin Bronst 2:38 Sarah-Ann Schmidt 3:23
 

Unsere Medaillengewinner

Klasse 5
Lina Seifert 847 Punkte Nico Szebrat 975 Punkte
Laura Eckardt 819 Punkte Jonas Berger 905 Punkte
Sophie Klose 790 Punkte Elias Hannes Meisel 849 Punkte
Klasse 6
Josefin Schirmer 1179 Punkte Rocco Dottermusch 1286 Punkte
Leontine Fichtner 1036 Punkte Max Beer 1014 Punkte
Emely Heine 993 Punkte Ian Hahn 935 Punkte
Klasse 7
Emily Hannah Meisel 1145 Punkte Janik Neuhaus 1282 Punkte
Lilly Demmer 1144 Punkte Alessandro Goetz 1280 Punkte
Maria August 1053 Punkte Paul Heinrich 1137 Punkte
Klasse 8
Sina Stiller 1150 Punkte Nico Ebert 1265 Punkte
Emely Joost 1033 Punkte Willy Hammer
Tabea Petzold 1029 Punkte Max Bierbaum 1140 Punkte
Klasse 9
Caroline Kühne 1227 Punkte Philipp Hausotter 1321 Punkte
Melanie Junghans 1193 Punkte Felix Wermann 1259 Punkte
Celina Demmer 919 Punkte Pierre Bergmann 1199 Punkte
Klasse 10
Lisa Sanne 1078 Punkte Felix Pelinski 1498 Punkte
Josephin Heine 1073 Punkte Denny Kerat 1438 Punkte
Leonie Baumann 1027 Punkte Andreas Treffler 1432 Punkte

Erfolgreicher Abschluss des Schulversuches

Zum Schuljahresbeginn erhielt unsere Schule eine Anerkennung der Staatsministerin Frau Brunhild Kurth, die uns die erfolgreiche Durchführung und den Abschluss des Schulversuches „Gemeinschaftsschule“ bestätigt. Diese Schulform ist in Sachsen parteipolitisch nicht gewollt, obwohl viele positive Erfahrungen in die „neue“ Oberschule einflossen. Leidtragende sind leider die Schüler.

Musical-Melodien erklingen auf unserem Schulhof

Ein musikalisches Highlight der besonderen Art organisierte der Bürgermeister unserer Stadt, Frank Rudolph, für alle Geithainer Bürger. Er lud diese am 26.08.2016 auf den Schulhof unserer Pauli ein, um den Klängen der Sächsischen Bläserphilharmonie zu lauschen. Die Musiker präsentierten bei sommerlichen Temperaturen ihr aktuelles Programm „Best of Broadway“. Unter der Leitung von Stefan Diederich erklangen Musical-Melodien aus „My Fair Lady“, der „West Side Story“ und vielen anderen bekannten und weniger bekannten Musicals. Das Geithainer Publikum dankte mit viel Applaus und forderte die Künstler zu mehreren Zugaben heraus. Auch viele Lehrer und Schüler unserer Pauli nutzten die Gelegenheit zu dieser (kostenlosen) musikalischen Reise auf dem Broadway.

Bei August, dem Starken zu Gast

In der Vorbereitungswoche zum neuen Schuljahr trafen sich die Kollegen unserer Pauli zur traditionellen Ausfahrt. Mit einem Glas Sekt wurden wir von unserer Reiseleiterin empfangen und starteten Richtung Augustusburg. Unser Busfahrer lud uns an der Drahtseilbahn in Ehrenfriedersdorf aus und von da fuhren wir mit der 105 Jahre „Alten Dame“ fast bis zum Schlosshof. Dort erwartete uns ein zweites Frühstück und die Ankündigung einer „total verrückten Renaissance-Challenge“. Das machte uns natürlich neugierig. Wir betraten die alten Gemäuer und wurden gleich von zwei weiblichen Schlossbewohnern getadelt, da wir nicht in zeitgemäßem Outfit erschienen. Es war aber bestens vorgesorgt und mit Hilfe eines reichen Kleiderfundus´ wurden in wenigen Minuten aus uns Lehrern des 21. Jahrhunderts Fürsten, Edelfrauen, Mägde und Knechte des 16. Jahrhunderts. Eine Museumspädagogin verteilte geschickt verschiedene Aufgaben und so übernahmen Hofmarschall, Zeremonienmeister und Musicus das Zepter. Der Hofnarr führte uns mit seinem Licht unfallfrei durch die alten Gemäuer des Schlosses. Kurfürst August, der Starke und seine Gemahlin Anna traten plötzlich „aus der Wand“ und begrüßten uns in der Zeit der Renaissance. So starteten wir eine kurzweilige Zeitreise durch die höfische Welt des 16. Jahrhunderts. Wir erkundeten unentdeckte Winkel des Jagd- und Lustschlosses bis in den Dachboden hinauf, bestaunten den Tanzsaal und betraten den Speisesaal, der mit einem reichlich gedeckten Tisch (leider nur als Illusion) zum Verweilen einlud. Bevor wir an der Tafel Platz nehmen durften, wurden Tischsitten zelebriert und die Mägde übernahmen das Verteilen eines Kräuterwässerchens. Leider verging unsere Zeitreise viel zu schnell und wir mussten unsere Requisiten ablegen und befanden uns wieder in der Gegenwart. Nach dem Mittagessen in der Schlossgaststätte fuhren wir nach Grünhainichen in die Manufaktur „Wendt & Kühn“, die seit 1915 nicht zahlreiche Miniaturen Spieldosen herstellt. Die 270 Quadratmeter große Wendt & Kühn-Figurenwelt lud nicht nur zum Kauf von Geschenkartikeln ein, sondern bot auch die Möglichkeit, einer Spielzeugmacherin beim Bemalen von Holzminiaturen über die Schulter zu schauen. Von der Geschichte des Familienbetriebes zu erfahren war ebenso interessant wie die Tatsache, dass in Grünhainichen jedes Jahr junge Leute zum Spielzeugmacher ausgebildet werden und dort eine berufliche Zukunft haben. Bei einer Tasse Kaffee verabschiedeten wir uns aus dem Erzgebirgsland und traten die Heimreise (ins neue Schuljahr) an. Wir möchten uns ganz herzlich bei unserer Reiseleiterin Barbara Seidel bedanken, die zum wiederholten Male diese traditionelle Ausfahrt zum Schuljahresstart für uns organisierte.

Auf Erkundung in der Landwirtschaft

Wir, die Klassen 7a und 7b, wurden von der Geithainer Landwirtschaftsgesellschaft mbH zu einem Tag in Bruchheim eingeladen. Um 8.30 Uhr holte uns ein Bus an der Schule ab und wir fuhren bei strömendem Regen zur Firma. Dort empfingen uns der Geschäftsführer und seine Kollegen in einer großen Halle. Wir wurden begrüßt und dann ging es mit dem Bus auf Rundfahrt um Geithain. Während der Fahrt erhielten wir viele Informationen zu den Feldern der GLG – wo sie liegen, was darauf zur Zeit wächst, ab wann geerntet wird oder welche Probleme es dabei zu bewältigen gibt. Wieder in der Halle angekommen erfuhren wir in zwei Gruppen viel Neues über Traktoren und ihre „Anhänger“, wie z. B. dem Pflug, und über die Mähdrescher sowie über die einzelnen Getreidearten und die Wirtschaftlichkeit des Anbaus von Getreidesorten. Anschließend durften wir in die Traktoren und den Mähdrescher „einsteigen“ und die „Welt“ von weiter oben betrachten.

Nun gab es für alle frisch gegrillte Röster und Getränke, was wir uns gerne schmecken ließen. Den Abschluss bildete ein sehr gut vorbereitetes, aber auch anspruchsvolles Quiz, an dem alle Schüler teilnahmen. Die meißten Fragen konnte Emily Joost beantworten, gefolgt von Rafael Müller und Tina Pätzold. Alle drei Schüler erhielten einen tollen Preis.

Mit dem Bus ging es wieder zurück zur Schule, aber es regnete immer noch. Dank der tollen Organisation der GLG hatten wir aber einen trockenen, sehr schönen Projekttag. Es hat viel Spaß gemacht. Vielen Dank an alle Beteiligten für das Gelingen und natürlich die Finanzierung dieses Tages.

Talentwettbewerb 2016

Am 21.04.2016 fand zum 6. Mal in Leipzig ein Talentwettbewerb für Gesang und Instrumentalspiel  der Oberschulen unseres Regionalschulbereiches statt. Zwei Schülerinnen der Klasse 10, und zwar Dana Wilde und Lena-Sofie Brade nahmen als Vertreterinnen unserer Schule daran teil.
Auch in diesem Jahr wurde dieser Wettbewerb im wunderschönen Ambiente des Zimeliensaales im Musikinstrumentenmuseum Leipzig veranstaltet. Über 40 Teilnehmer aus 14 verschiedenen Schulen waren angereist, um ihr musikalisches Können zu zeigen. Nachdem die jüngeren Schülerinnen und Schüler in den ersten beiden Klassenstufen ihre Lieder und Musikstücke präsentiert hatten, starteten Dana und Lena-Sofie in der Klassenstufe 9/10, in der die Leistungsdichte an diesem Tag besonders hoch war. Für ihren beeindruckenden Gesang erhielten unsere beiden Teilnehmerinnen von der Jury viel Lob sowie das Prädikat „Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ zugesprochen.
Herzlichen Glückwunsch für diese großartige Leistung.
S. Peukert

Ein Exkursionstag zur Bundeswehr

Am 28.04.2016, dem Girls- und Boys-Day, fuhren 14 Schüler der 9. Klassen, um 7.30 Uhr mit einem Reisebus zum Bundeswehr-Stützpunkt nach Delitzsch. Die Soldaten, die sich als Feldjäger vorstellten, ließen uns nach unserer Ankunft erst einmal in Dreierreihen antreten. Ein Oberoffizier hielt eine kurze Rede und danach marschierten wir zu den verschiedenen Stationen. Bei der ersten wurde uns die Ausrüstung eines Soldaten erklärt, wozu man welche Kleidungsstücke benötigt und wie viel man von den einzelnen Stücken bekommt. Außerdem wurden uns die Kriegsausrüstung und die Waffen vorgestellt. Es gab auch eine Station, wo uns der Rettungsdienst in Kriegssituationen erklärt wurde. Wir hörten gespannt zu, als eine Soldatin von ihren Erfahrungen berichtete. Uns wurde auch die Bundeswehrschule gezeigt und wir hörten einen Vortrag über die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten. Alle unsere Fragen wurden von einem Marineoffizier beantwortet. Eine weitere Station hieß: „Leben auf dem Feld“. Wir sahen hier, wie man einen Schutzgraben baut und lernten Lagerfeuer-und Zeltarten sowie die Versorgungsmöglichkeiten kennen. Wir probierten von der Erbsensuppe und stellten fest, dass sie gar nicht so schlecht schmeckt. Wir sahen auch die verschiedenen Fahrzeuge, die bei der Bundeswehr zum Einsatz kommen. Danach absolvierten wir noch einen Hindernisparcours. Fünf Freiwillige durften sich von einem 5 Meter hohen Turm abseilen. Wir besichtigten außerdem den Lagerplatz einer Gruppe im Kriegsgebiet. Damit war der Tag leider schon vorbei und wir mussten Abschied nehmen. Es war ein interessanter und lehrreicher Tag, für den wir uns bei unseren Begleitern Frau Vockerodt und Frau Dr. Paul bedanken möchten.

„Speedteam“ und „Killerbienen“ erfolgreich beim MITGAS Schüler-Rafting

Am 11.05.2016  nahmen 6 Mädchen und 8 Jungen unserer 9. Klassen am MITGAS Schüler-Rafting im Kanupark Markkleeberg teil. Dieser Schülerwettbewerb fand bereits zum 8. Mal statt. Nach einer kurzen Einweisung starteten sie in zwei Teams und absolvierten nach zwei Übungsläufen zwei Zeitläufe. Dabei belegten die  „Killerbienen“ den 3. Platz und das „Speedteam“ den 7. Platz. Als zusätzliche Mannschaft startete auch ein Boot mit freiwilligen Lehrern. Diese fuhren außer Wertung, erreichten insgesamt die zweischnellste Zeit.

Nach den Zeitläufen begannen die K.O.-Runden. Hierbei starteten maximal vier Boote gleichzeitig in den Kanal. Die schnellsten Mannschaften qualifizierten sich für die nächste Runde. Am Ende dieses Durchgangs belegte das „Speedteam“ den 8. Platz und die „Killerbienen“ den 10. Platz. Das schöne, warme Wetter war für diesen Wettkampf optimal und das Wasser des Markkleeberger Sees somit nur halb so kalt.

Wandertag Chemnitz

Am 27.04.2016 fuhr die Klasse 7a nach Chemnitz und besuchte das Industriemuseum. Die Klasse teilte sich in zwei Gruppen. Die Mädchen der Klasse 7a kamen zur Textilverarbeitung und die Jungs zum Getriebe. Drei Stunden erfuhren die Schüler etwas über verschiedene Maschinen und Techniken. Nach der Führung durften sich die Schüler im Museum umschauen.

Dann ging es für die Schüler zur Boulderlounge in Chemnitz. In der Kletterhalle durften die Mädchen und Jungen Aufgaben lösen und danach noch ein wenig herum klettern.

Leoni Naundorf

 

Mahnendes Gedenken in Buchenwald

Die Klasse 8a fuhr an ihrem zweiten Wandertag zur Gedenkstätte Buchenwald. Nach unserer Ankunft auf dem Ettersberg sahen wir einen 30minütigen Dokumentarfilm über das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, welches 1937 in unmittelbarer Nachbarschaft zur Klassikerstadt Weimar errichtet wurde. Augenzeugen berichteten, wie sie den KZ-Alltag überlebten und die Befreiung am 11. April 1945 erlebten. Unter den 21.000 Häftlingen waren 900 Kinder und Jugendliche.  Nach dem Film führte uns ein Mitarbeiter des Fördervereins Buchenwald e.V. durch das ehemalige Lager und zeigte uns an historischen Plätzen, unter welch` grausamen Haftbedingungen die Menschen dort gefangen gehalten wurden. Unser Rundgang führte uns durch das Eingangstor, an dem die zynische Inschrift „Jedem das Seine“ zu lesen war, auf den Appellplatz, an dem die Häftlinge tagtäglich unter extremen Witterungsbedingungen bei spärlicher Kleidung stundenlang ausharren mussten. Wir empfanden schon den eisigen Wind trotz winterlicher Kleidung als sehr unangenehm. Danach sahen wir das ehemalige Krematorium, den Leichen- und Exekutionskeller und waren schockiert, als uns die Genickschussanlage an einem Modell erklärt wurde. Nach einem kurzen Rundgang durch das Museum liefen wir zurück und verharrten wenige Minuten an den mit Kränzen geschmückten Gedenksteinen für die Opfer aus über 50 Nationen. Durchgefroren, aber tief beeindruckt traten wir die Heimreise an und legten einen Zwischenstopp bei Mc Donalds ein.

 

Britische Journalisten drehen an unserer Pauli

Die BBC, die British Broadcasting Corporation, war am 21. und 22.04.2016 zu Gast in unserer Pauli. Die Journalisten interessierten sich besonders für unsere DaZ-Klasse. Natasha, unsere Fremdsprachen-Korrespondentin, begleitete das Fernsehteam an diesen Drehtagen. Sie stellte auch den Kontakt zur BBC her, weil ihre Tante TV-Moderatorin in London ist, und in ihrem Heimatland viel über das Thema „Flüchtlinge“ diskutiert wird. In Geithain entstand eine Reportage, wie junge Flüchtlinge unterrichtet werden und wie unsere Schüler diese aufnahmen. Es entstanden Interviews mit Schülern und der Schulleitung. Man war des Lobes voll, mit welchem Lerneifer die Jugendlichen die deutsche Sprache lernen. Einen positiven „Nebeneffekt“ hatte das Interesse der britischen Rundfunk-Journalisten außerdem: Virginia Vanderbilt, die Enkelin unseres Schulstifters, erfährt so über das Fernsehen von der Arbeit an der Geithainer Pauli. Außerdem erhielten die Flüchtlinge ein besonderes Hilfsangebot vom Grimmaer Ruderclub. Die Jungen, die in Tanndorf ein Zuhause fanden, können dort bei den „Olympiaruderern“ einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen und erleben dort, wie Integration funktioniert. Auch darüber berichtete das Team der BBC.

Schüler der Klasse 9a und der DaZ-Klasse kochen gemeinsam

Eine gute Tafel ist das erste Band der guten Gesellschaft. (Luc de Clapiers, 1715-1747) Wer zusammen isst, lernt sich besser kennen. Am 13.04. trafen sich die Schüler der Klasse 9a und unsere neuen Mitschüler der DaZ-Klasse, um gemeinsam zu kochen und das gemeinsam Zubereitete in fröhlicher Runde zu verspeisen. Alle halfen emsig mit, egal, ob beim Schnippeln der Zutaten für die Salate, beim Kochen von Curry-Hühnchen, Zucchinipfanne und Pudding oder beim Backen von Fladenbrot und Crépes. Neue Deutsch-Vokabeln ließen sich so gleich noch besser lernen. Zum Glück hatten wir Unterstützung von Fatimas Familie, die uns beim Zubereiten der Gerichte anleitete, die für unsere Gaumen recht pikant waren. Aber allen hat es an der Tafel, die wir auf dem Korridor einrichteten, gut geschmeckt. So bedanken wir uns für den gelungenen Kochkurs bei Frau Tareen und ihrer Tochter Hira sowie den Betreuern der DaZ-Klasse, Herrn Saalfeld und Herrn Bekuraidze, die uns beim Klären von Sprachproblemen unterstützten.

Pyramidenbau im Sportunterricht

Beim selbstständigen Üben während des Gerätturnens entstanden im Sportunterricht der Klassen 6 und 7 Pyramiden, für die die Mitschüler reichlich Applaus spendeten. Besonders gefiel den Sportlehrern, dass jeder Schüler in die Arbeit einbezogen wurde.

Zehntklässler fordern Lehrer zum Volleyball-Duell

Am Ende ihrer 6jährigen Pauli-Schulzeit forderten die Zehntklässler ihre Lehrer zum Volleyball-Duell heraus. Am 12.04.2016 fand das Turnier in der Schulturnhalle statt. Unter lauten Anfeuerungsrufen kämpfte jedes Team um Sieg und Punkte. In einem fairen Spiel siegten am Ende die Schüler.

„Pauli“-Tafel in der Geithainer Stadtverwaltung

In regelmäßigen Abständen (meist monatlich wechselnd) kann sich der Besucher in der Geithainer Stadtverwaltung über das Schulleben an der Pauli informieren. Zu sehen und zu lesen sind Berichte über verschiedenen Schulveranstaltungen, aber auch Unterrichtsergebnisse der einzelnen Schulfächer. Verantwortlich für die Gestaltung dieser Informationstafel zeichnet Frau Dr. Paul, die durch Zuarbeit ihrer Kollegen Bilder und Texte auf aktuellen Stand bringt.

Physikunterricht einmal anders

Das Thema für unseren Physikunterricht am 24. März 2016 hieß „Erneuerbare Energien“. Diesmal brachten uns nicht unsere Physiklehrerinnen etwas bei, sondern drei Herren von SANEA. Zuerst trugen wir die verschiedensten erneuerbaren Energien zusammen, sahen uns reines Silizium an und erfuhren in einem Film mehr über den Aufbau und die Wirkungsweise von Solarzellen. Im zweiten Teil konnten wir in zwei Gruppen selber Schaltungen mit Elektronikbaukästen aufbauen und eine solarbetriebene Windmühle bauen. Das machte sehr viel Spaß. Wir haben selber gelötet und einen kleinen Motor sowie eine kleine Solarzelle angeklebt. Alle haben es geschafft, dass sich die Flügel ihrer Mühlen im starken Licht einer Lampe drehten.

Teilnahme am Borderless-Projekt

An dem Tag, als unsere Schule mit dem Titel „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ ausgezeichnet wurde, nahm die Klasse 9a am Borderless-Projekt des Flexiblen Jugendmanagements teil. Mit Hilfe dieses Projektes sollten die Schüler besser verstehen lernen, was es heißt, seine Heimat verlassen zu müssen und sich in einer neuen Umgebung einzugewöhnen. Grundlage dafür war das Buch „Stell dir vor, es ist Krieg“. Dort wird als fiktiver Ausgangspunkt dargestellt, dass in Deutschland Krieg ausbrechen würde. Den Schülern wurden unzählige Fragen gestellt, auf die sie selbst Antworten suchen sollten. Wohin flieht man? Wie wird man im neuen Land aufgenommen? Welche Rechte hat man? Wie geht es weiter, wenn der Krieg vorbei ist? Danach begaben sich die Schülersprecher zur DaZ-Klasse und überbrachten den neuen Schülern einen Willkommensgruß, bestehend aus Zeichenblöcken, Farben und Pinsel. Das Geld dafür erwirtschaftete der Schülerrat durch einen selbst organisierten Kuchenbasar.

Wer schafft den weitesten Känguru-Sprung?

Folgende Schüler nahmen am Känguru-Wettbewerb am 17.03.2016 teil:

Klasse 5 Klasse 6 Klasse 7 Klasse 8 Klasse 9
Beck, Marian Dobritz, Lucas Aslanov, René Bargel, Nikola Endmann, Max
Beer, Max Eckardt, Lisa Endmann, Niklas Büttner, Philipp Knorr, Noelle Shirley
Eidam Vanessa Haberland, Anne Fink, Daniel Demmer, Celina Wittig, Jonas
von Bernuth, Katharina List, Leon Geuthel, Leon Paulin, Tobias Troitzsch, Tom
Janda, Shawn Peer Löchel, Beatrice Lemke, John-Philipp Saupe, Lucas
Keller, Lisa-Marie Neuhaus, Janik Mühlberg, Tim
Lis, Emily Schramm, Lucas Müller, Rafael
Moeller, Kevin Stiller, Kenny Röhr, Marius
Müller, Nils August, Maria Fischer, Janina Malin
Demmer, Lilly Herrmann, Silas
Franke, Ben Tanz, Robin
Meisel, Emily-Hannah
Pieper, Robin Pascal
Saupe, Sina
Werner, Tobias Maurice

Die Auswertung des Wettbewerbes erfolgt erst am Ende des Schuljahres.

Konzertbesuche im Leipziger Gewandhaus

Im März 2016 fanden für die Klassen 6 bis 9 verschiedene Schülerkonzerte statt. Dazu fuhren alle Schüler ins Leipziger Gewandhaus, um Musiker und Instrumente live zu erleben. Am 01.03.2016 starteten die 6. Klassen mit einer ganz besonderen Orgelstunde. Im großen Saal des Gewandhauses erlebten die Mädchen und Jungen die Faszination der Schuke-Orgel, die mit einer Breite von über 15 Metern und einer Höhe von ca. 11 Metern beeindruckte. Der Gewandhausorganist Michael Schönheit präsentierte die „Königin der Instrumente“ mit einer Klangreise durch die Musikgeschichte. Zwischen den einzelnen Musikstücken erklärte der Organist „seine“ Orgel und sprach über den Beruf des Organisten und die Stücke, die zu hören waren. Am Ende der „Musikstunde“ improvisierte er ein Musikstück, d. h. er erfand das Musikstück im Moment des Spiels.

Am 11.03.2016 stand für die Neuntklässler ein Konzerttag auf dem Stundenplan. Sie erlebten eine kurz (weilige) Geschichte der Popmusik. Unter dem Titel „60 Jahre in 60 Minuten“ hörten die Jugendlichen Songs von Elvis, den Beatles, von Bob Dylan, Stevie Wonder u.a., live gespielt von Christian Röver & Band.

Für  die Achtklässler hieß es am 14.03.2016: Einmal Broadway und zurück. Die Jugendlichen erlebten hier einen Musik-Trip mit jungen Stars der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und der „Manhattan-LE-Band“. Als Reisebegleiter fungierte Peter Zimmer auf diesem musikalischen Ausflug. Ziel der fiktiven Reise war der Broadway, die legendäre Straße im Theatermilieu Manhattans, wo nicht wenige Musiker ihre Weltkarriere begannen. Broadway-Hits und Songs aus vorwiegend unbekannten  Musicals waren zu hören, aber es wurde auch ein Einblick hinter die Kulissen des Musikgeschäfts vermittelt.
Die Siebtklässler erlebten am 16.03.2016 „Musik mit Programm-Programmmusik“. Die Jungen und Mädchen hörten das bekannteste Beispiel für Programmmusik „Die Moldau“ von Bedrich Smetana. Mit musikalischen Mitteln beschreibt der Komponist Szenen, Orte und Naturstimmungen. Außerdem erklangen  noch die Ouvertüre der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber, ein Satz aus dem Konzert „Der Frühling“ von Antonio Vivaldi sowie zwei Sätze aus Griegs „Peer-Gynt-Suiten“.

Für alle Schüler war der Konzertbesuch im Leipziger Gewandhaus eine „Musikstunde“ der besonderen Art.

Gute Informatiker

Schüler aus den Klassen 7, 8, 9 und 10 wetteiferten im Januar wieder um die Platzierungen im Informatikwettbewerb. Schwierige Aufgaben waren sowohl praktisch als auch theoretisch zu bewältigen. Herzlichen Dank allen Schülern, die sich diesen Aufgaben gestellt haben. Die besten Schüler sind in diesem Schuljahr in der Klassenstufe 7/8 Kevin Hoffmann, in der Klassenstufe 9 Eileen Liebing und in der 10. Klassenstufe Maximilian Kirschstein. Herzlichen Glückwunsch. Wir wünschen den drei Siegern viel Erfolg bei der 2. Stufe in Leipzig am 17. März.

Bowling

Es war eine der spannendsten Stunden im ersten Halbjahr. Am 5.2.2016 war die Klasse 7a in der 4. und 5. Stunde Bowling spielen. Jeder bekam dort ein Getränk seiner Wahl. Es war sehr aufregend. Es entwickelte sich ein spannender Kampf um die Spitze. Am Ende setzte sich Rafael Müller mit 119 Pins vor Niklas Endmann mit 111 Pins durch. Leon Geuthel wurde mit 75 Pins Dritter. Danach spielten wir alle auf verschiedenen Bahnen „Totenkiste“. Nachdem wir fertig waren, gingen wir zur Schule zurück und bekamen dort unsere Halbjahresinformationen.

Tim Mühlberg

Eislaufen in Familie

Am 02.02.16 war die Klasse 7a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Hille und Eltern bzw. Geschwistern in der Eislaufhalle in Chemnitz. Wir trafen uns alle 18.00 Uhr vor der Halle und sind dann gemeinsam rein gegangen. Zwei Stunden waren wir Eislaufen. Es war sehr aufregend, spaßig, aber auch anstrengend. Leider ist nicht jeder unverletzt nach Hause gefahren. Auch Frau Hille hat sich leicht verletzt. Trotz kleinem Unfall sind alle wohlauf.

Sina Stiller

Schnuppertag für Viertklässler

Die Viertklässler der Narsdorfer und Frankenhainer Grundschule waren am Dienstag, dem 12.01.2016, zu Gast an unserer Pauli. Die Schüler der Klasse 6a und 6b begleiteten sie an diesem Schnuppertag durch ihren Schulalltag. Dabei nahmen die Mädchen und Jungen an einzelnen Unterrichtsstunden teil, sahen sich Fachräume und Turnhalle an, erhielten wertvolle Informationen zu den Ganztagsangeboten und wurden zum Abschluss des Tages zum Mittagessen in den Speiseraum eingeladen. Im Deutschunterricht beteiligten sie sich an einem Memory-Quiz und zeigten dabei, dass sie fit für einen Start in Klasse 5 an unserer Schule sind. In den Pausen kamen sie mit Fünft- und Sechstklässlern ins Gespräch und erfuhren, warum diese sich für die Pauli als Bildungseinrichtung entschieden haben. Eine Woche später waren Schüler unserer 5. Klasse bei den Viertklässlern der Geithainer Grundschule zu Gast und stellten die neuen Unterrichtsfächer und Ganztagsangebote vor und beantworteten die vielen Fragen, die die Jungen und Mädchen stellten.

110 Sportabzeichen an unserer Schule

Die Jungen und Mädchen unserer Schule beteiligten sich auch 2015 am Sportabzeichen-Programm des Deutschen Sportbundes. Dabei müssen die Jugendlichen  ihre Fähigkeiten in den Bereichen Ausdauer; Kraft, Schnelligkeit und Koordination nachweisen. Außerdem muss der Nachweis der Schwimmfähigkeit vorliegen. Im Januar erhielten die Schüler der einzelnen Klassenstufen dafür ihre Urkunden und Abzeichen. In Bronze wurde das Abzeichen 36x vergeben, in Silber 45mal und 29 Jugendliche erfüllten die Bedingungen für das Sportabzeichen in Gold. Die Sportlehrer gratulieren dazu ganz herzlich.

Wandertag in der Vorweihnachtszeit

Am 02.12. 2015 fand für alle Schüler der Pauli der „Unterricht“ außerhalb der Schulmauern statt, denn es stand der erste Wandertag auf dem „Stundenplan“. Vielfältige Exkursionen lockten die Fünft- bis Zehntklässler nach Bad Lausick, Leipzig und Chemnitz.

Die 5. Klasse lernte im Musikinstrumenten-Museum in Leipzig viele historische Instrumente kennen. Jeder durfte sich auf eine Cajón setzen und gemeinsam wurden darauf verschiedene Rhythmen musiziert. Die Mädchen und Jungen probierten selbst die Instrumente selbst aus, z.B. eine Kesselpauke oder ein gläsernes Klavier. Außerdem fanden die Schüler Antworten auf Fragen wie: Wer hat eigentlich das Klavier erfunden? Wo ist der Haken an der Harfe? Wozu sind stumme Instrumente gut? Wo haust der Orgelwolf? Besonders interessant wurde es, als die Schüler selbst einen Geigenbogen führen durften. Das Highlight des Museumsbesuches war eine Steel Pan, welche aus dem Boden eines alten Ölfasses besteht. Diese wollten alle unbedingt spielen.

Die Klassen 6a, 7a, 9a und 9b bestaunten im „Great Barrier Reef“ die Unterwasserwelt Australiens. Im Anschluss bummelten sie über den Leipziger Weihnachtsmarkt. Einige aus der 9a schlossen noch einen Kinobesuch an und sahen entweder „Tribute von Panem-Mockingjay Part 2“ oder „James Bond 007-Spectre“.

Klasse 8a
Klasse 9b
Klasse 10b

Die Klasse 7a besuchte eine weitere, ebenso interessante Ausstellung, die Inspirata. Dort konnte selbst experimentiert werden. Besonders schön fanden die Schüler das Experimentieren mit 5 Kerzen und einer Plastiktüte.Die Tüte flog wie ein Heißluftballon zur Decke.

Bevor die Zehntklässler sich in den „Weihnachtsrummel“ stürzten, erforschten sie im Zeitgeschichtlichen Forum anhand von Dokumenten, Präsentationen und Ausstellungsstücken die Geschichte der ehemaligen DDR, besonders die Fotografie in diesem Land. Die Klasse 10b war in der Runden Ecke und beschäftigte sich dort mit der Stasi-Vergangenheit.

Die Achtklässler fuhren nach Chemnitz, kauften die (ersten oder letzten) Weihnachtsgeschenke ein und vergnügten sich auf dem Weihnachtsmarkt.

Die Klassen 6b und 7b wählten ein sportliches Motto zum Wandertag und fuhren ins „Riff“ nach Bad Lausick. Hier erlebten sie drei Stunden Badespaß und Rutschvergnügen. Viele sprangen auch vom Sprungturm. Die Jungen bauten Pyramiden und trugen die Mädchen auf den Schultern.

Für alle Klassen war es ein sehr schöner Wandertag und die Schüler bedanken sich dafür sehr herzlich bei ihren Klassenlehrern und ihren Begleitern.

Klasse 7b

1.Wandertag

Wir, die Klasse 7a, fuhren zum ersten Wandertag nach Leipzig. Als Erstes waren wir in der Inspirata. Dort haben wir interessante Experimente gemacht. Besonders schön fanden wir das Experimentieren mit 5 Kerzen und einer Plastiktüte. Wir haben die Kerzen ausgemacht und vorsichtig die Tüte darüber gestülpt. Wir konnten sehen, dass die Tüte wie ein Heißluftballon zur Decke flog. Nach der Inspirata liefen wir zum Panometer gelaufen. Da bestaunten wir das 360° Bild „Great Barrier Reef“, welches der Australier Yadegar Asisi malte. Vor dem Panorama haben wir uns die Ausstellung mit großen Unterwasserbildsäulen und Korallen angesehen. Als Letztes fuhren wir mit der Straßenbahn zum Weihnachtsmarkt. Da konnten wir eine Stunde lang selbstständig in kleinen Gruppen bummeln und dann war der schöne Tag auch schon wieder zu Ende. Es war ein sehr schöner und lustiger Wandertag.

Tabea Petzold, Gina Kästner, Tina Pätzold

Neugestaltung der Fahrradstellfläche

Mit Hilfe des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau-Ost“ erhielt unsere Schule eine neugestaltete Fahrradstellfläche. Die Baumaßnahmen, gefördert mit Mitteln des Bundes und des Freistates Sachsen, wurden durch die Firma GTS Geithainer Tief- und Straßenbau GmbH Frankenhain im Zeitraum vom 09.11. bis 31.12.2015 durchgeführt. Nicht nur für alle Schüler, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen verbesserten sich die Unterstellmöglichkeiten für ihre „Drahtesel“, sondern auch für viele auswärtige Schüler, die mit dem Moped zur Schule fahren.

Berufsorientierung bei der DAA

Vom 09.11.2015 bis zum 13.11.2015 fuhren wir, die Schüler der 7. Klassen, zur Deutsche Angestellten Akademie (DAA) in Borna. Die DAA vermittelt den Schülern und Schülerinnen einen groben Einblick in die verschiedenen Berufsbilder. Dort hat man die Möglichkeit in Berufszweige wie Hotelwesen, Bau, Holzbau, Medientechnik, Lager und Logistik, Fotografie sowie Friseur und Kosmetik hinein zu schnuppern. Während dieser Woche konnten alle Schüler verschiedene Berufe für sich ausprobieren. Zum Beispiel arbeiteten wir mit dem Werkstoff Holz und fertigten einen Kerzenständer. Wir mauerten sogar mit Steinen und Mörtel einen Schornstein. Eine besondere Erfahrung war der Tag, an dem wir die Tische wie in einem 4 Sterne Hotel eindeckten und unsere Mitschüler als Gäste begrüßen und bewirten durften. Hier hatten wir sehr viel Spaß und fühlten uns wie Angestellte eines Hotels.

Bilder von Mitarbeitern der DAA

Auch im Bereich der Fotografie konnten wir viele tolle Erfahrungen sammeln. Wir fotografierten verschiedene Gegenstände und im Anschluss bearbeiteten wir die geschossenen Fotos und druckten diese für uns aus. Im Großen und Ganzen war diese Woche eine tolle Erfahrung für uns und der ein oder andere hat sicherlich für seinen zukünftigen Berufsweg neue Informationen erhalten.

Fünftklässler erfreuen Omas und Opas

Traditionell luden auch in diesem Jahr die Schüler der 5. Klasse der Geithainer Paul-Guenther-Schule ihre Großeltern ins Bürgerhaus Geithain ein. Nach einem kurzweiligen mehrsprachigen Programm auf Deutsch, Sächsisch und Englisch mit alten und neuen Winter- und Weihnachtsgedichten, Liedern, Klavierspiel, Tanz und Sketchen sowie dem Besuch eines ziemlich verwirrten Weihnachtsmannes gab es noch ein gemütliches Kaffeetrinken mit selbst gebackenen Plätzchen, das den Nachmittag abrundete. Die Großeltern freuten sich und lobten ihre Enkel für die gelungene Veranstaltung.

Exkursion zum Druckmuseum in Leipzig

Wie entstand eine Zeitung, als es noch keinen Computer gab? Dieser Frage gingen die Achtklässler der Geithainer Paul-Guenther-Schule während des LVZ-Projektes „Schüler lesen Zeitung“ nach. An einem Exkursionstag fuhren wir nach Leipzig und erlebten im Museum für Druckkunst 550 Jahre Druckgeschichte zum Anfassen. Nach dem Empfang durch eine Museumsmitarbeiterin wurde uns kurz die 100jährige Tradition des denkmalgeschützten Gebäudes als Druckerei erklärt und unser Wissen zur Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg „abgefragt“. Auffällig war für uns beim Betreten der Industrieräume der eigentümliche Geruch nach Blei und Druckerschwärze. Durch die Mitarbeiter des Museums, die alle gelernte Buchdrucker, Schriftgießer oder -setzer sind, wurden uns die verschiedenen Handwerkstechniken und Maschinen erläutert. Jeder erhielt als „Souvenir“ ein aus Blei frisch gegossenen Buchstaben. Danach durften wir uns selbst mit verschiedenen Tiermotiven oder Sprüchen Karten an Handpressen drucken. Fachmännisch erläuterte uns ein Mitarbeiter, wie aufwändig früher der Druck einer Zeitungsseite war. Für uns heute im Zeitalter des Computers war das kaum nachvollziehbar. Danach folgte für uns der praktische „Unterricht“. Wir wurden selbst zu Schriftsetzern. Alle hatten einen Zwei- oder Dreizeiler mit, den wir setzen und drucken wollten. Aus riesigen Setzkästen wählten wir die einzelnen Buchstaben aus. Dabei brauchten wir viel Fingerfertigkeit und mussten beachten, dass wir die einzelnen Buchstaben spiegelverkehrt in unsere Matrize setzten. Dann half uns ein gelernter Buchdrucker beim Übertragen unseres Textes. Geschwärzt und gedruckt haben wir dann selbst und einige konnten richtig stolz auf ihr Ergebnis sein.

Achtung Auto

„Achtung Auto“ hieß es am 30.10.2015 für die Fünftklässler unserer Schule. Das Verkehrserziehungsprojekt, von ADAC, Michelin und Opel initiiert, soll den Jungen und Mädchen kritische Situationen im Straßenverkehr verdeutlichen. Dabei sollen die Kinder lernen, Unfallgefahren zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren. Sören Roscher, Moderator des ADAC, ließ  in den zwei Unterrichtsstunden an praktischen Übungen reale Verkehrssituationen erleben. Im ersten Teil bewiesen die Fünftklässler, wie geschickt, sicher und schnell sie mit dem Fahrrad, natürlich nur mit Helm, einen Parcours überwinden können. Im zweiten Teil wurde ihnen anschaulich der Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg demonstriert. So übten sie, den Anhalteweg von Fußgängern und Fahrzeugen besser einzuschätzen. Einige mussten leider erkennen, dass sie heute „ überfahren“  worden wären.

Am Ende der Veranstaltung wurden die besten Radfahrer mit Medaillen ausgezeichnet:

Mädchen Jungen
1. Mariel Zennig 1. Ian Hahn
2. Katharina von Bernuth 2. Nico Räthel
3. Josefin Schirmer 3. Shawn Peer Janda

Herr Roscher, dem wir die tolle Veranstaltung verdanken, verteilte am Ende noch ein besonderes Lob: Mariel war die schnellste Fahrerin der gesamten Klasse und die einzige, die fehlerfrei fuhr.

Exkursion zum Völkerschlachtdenkmal

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts fuhren wir, die Klasse 8a unserer Schule am 02.10.2015 nach Leipzig zum Völkerschlachtdenkmal, dem zwischen 1898 und 1913 errichteten monumentalen Wahrzeichen der Stadt. Eine Museumsführerin empfing uns vor dem 91 m hohen Monument und erklärte uns geschichtliche und bauliche Details zum Völkerschlachtdenkmal. Dabei konnten wir unser Wissen aus dem Geschichtsunterricht mit einbringen. Dann begaben wir uns in s Innere des Bauwerks und stiegen die 136 Treppen zur Krypta hinauf und gelangten über die Ruhmeshalle und Sängergalerie zur ersten Aussichtsplattform in 57 Meter Höhe. Dort ließen wir unsere Blicke über Leipzig schweifen. Zurück im Inneren des Denkmals schauten wir über die Brüstung in die Tiefe hinab und spürten schon ein Kribbeln in der Magengegend. Der weitere Aufstieg war freiwillig. Alle wagten sich aber die engen Stufen hinauf zur zweiten Aussichtsplattform. Hier genossen wir bei herrlichem Sonnenschein wieder die Sicht über die Messestadt. Die insgesamt 500 Treppen abwärts nahmen alle zu Fuß und wir rechneten diese Anstrengung als „Sportstunde“ ab. Nach einem kurzen Zwischenstopp in den Promenaden des Hauptbahnhofs traten wir die Heimreise an und verabschiedeten uns ins Wochenende.

8. Jahrbuch der Paul-Guenther-Schule erschienen

Bereits zum achten Mal ist das Jahrbuch der Paul-Guenther-Schule erschienen. In diesem werden die Klassen in Wort und Bild bei ihren vielfältigen Aktivitäten vorgestellt. Die ehemaligen Zehntklässler der Pauli können ihre bestellten Exemplare in der Kanzlei der Schule abholen.

 
 

Fünftklässler legen Grundstein ihres Lernens

 

29 neue Fünftklässler wurden am ersten Schultag nach den Sommerferien von ihrer Klassenlehrerin Frau Schöne herzlich empfangen. Höhepunkt des Tages war  für die 13 Jungen und 16 Mädchen die traditionelle Grundsteinlegung IHRES Steines auf dem weiteren Weg des Lernens. Der Schulleiter Herr Neuhaus begrüßte die Neuen in ihren türkisfarbenen Schul-T-Shirts und wünschte ihnen einen erfolgreichen „Schulweg“ an unserer Pauli. Danach drückten alle Schüler ihren Stein in das vom Geithainer Bauhof vorbereitete Mörtelbett. In den Klassenleiterstunden wurden Ferienerlebnisse ausgetauscht, die neuen Schulbücher und die neuen Banknachbarn „beschnuppert“ und viele organisatorische Dinge geklärt. Die neuen Fünftklässler, die bisher vorwiegend in der Geithainer Grundschule, aber auch in Narsdorf, Frankenhain, Langenleuba/Oberhain und Rochlitz lernten, freuten sich besonders auf die neuen Unterrichtsfächer Biologie, Geografie, Geschichte und Englisch, auf die Ganztagsangebote, die Wandertage und auf das Sportfest, welches bereits am ersten Mittwoch stattfand.

Zum Schuljahresabschluss nach Belantis

In diesem Jahr feierte die Klasse 7a ihren Schuljahresabschluss auf besondere Art und Weise. Sie fuhr am 06.07.2015 in den Freizeitpark Belantis. In kleinen Gruppen starteten wir unsere Vergnügungstour durch das Gelände. Ob Piraten- oder Drachenflug, ob Riesen-Schiffsschaukel oder Gletscher- Rutscher , überall  wurden unsere Stimmbänder strapaziert, wenn wir kreischend durch die Gegend „flogen“. Den größten Nervenkitzel erlebten manche (gleich mehrfach) mit der Huracan, einer Mega-Achterbahn mit Freifall-Effekt und fünf Überschlägen. Auch wenn es einigen flau im Magen war, kamen wir gesund und munter in Geithain an.

Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen

Kurz vor Ende des Schuljahres erhielt die Klasse 7a ein Klassenzertifikat für die erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen „Be smart-Don´t start“. Am Wettbewerb, der vom 10.11.2014 bis 24.04.2015 lief, hatten sich bundesweit 7.560 Klassen angemeldet und 5.956 Klassen waren wie die Klasse 7a unserer Schule bis zum Ende dabei. Der Wettbewerb wird gefördert von der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Herzstiftung, der AOK und der deutschen Lungenstiftung e.V. Den Hauptpreis, eine Klassenreise, gewann eine Schule aus Baden-Württemberg.

Fächerverbindender Unterricht im Zoo

Zwei Wochen fächerverbindender Unterricht in Klasse 6 lagen vor uns. Zum Auftakt fuhren wir.die Klassen 6a und 6b, am 1. Juni mit dem Bus in den Leipziger Zoo. Hier erfüllten wir Aufgaben für Englisch, Deutsch, Biologie und Mathematik. Außerdem konnten wir den Elefanten beim Baden zusehen und die neuen Anlagen bewundern. Besonders gut hat uns das Gondwanaland gefallen.

Die Hochzeit des BMW

Am Mittwoch, dem 13.05.2015, 7:45 Uhr, fuhr die Klasse 6b nach Leipzig in das BMW-Werk. Zuerst sahen wir eine Diashow über die Entwicklung des BMW. Danach erhielten wir je ein Headset, Schutzbrille und ein Schlüsselband mit einem Besucherausweis. Die Arbeitsschritte wurden erklärt von Herr Bleicher, einen Elternteil, der bei BMW   arbeitet und  einem jungen Mann, der die Führung leitete. 2,5 Stunden marschierten wir durch das Werk und beobachteten die Produktion. Was versteht man unter Hochzeit des Autos? Die Hochzeit bedeutet, dass das Auto das erste Mal Selbstständig fahren kann. Zum Schluss des Rundgangs sahen wir die erste kleine Probefahrt. 12:00 Uhr verließen wir das interessante Werk.

Kletterwald, DomBauhüte und bulabana

Wenn einer eine Reise (mit der Bahn) tut,...., kann das spannend werden. Das erlebten wir, die Klasse 7a, als wir zur Klassenfahrt nach Naumburg mit dem Zug starteten. Bis Leipzig verlief alles nach (Fahr)plan; auf dem Hauptbahnhof in Leipzig leuchtete es uns von der Anzeigetafel entgegen: Zug nach Weißenfels fällt aus. Das überbrückten wir mit guter Laune in den Geschäften der Promenaden. Mit einer Stunde Verspätung ging es ohne Vorkommnisse weiter. In Naumburg wartete schon unser Gepäcktaxi auf uns, damit wir unbeschwert die 5 km per Fuß zur Jugendherberge in Angriff nehmen konnten. In der Jugendherberge angekommen wurden wir freundlich empfangen und unseren Zimmern zugewiesen. Gleich gegenüber der Jugendherberge befand sich der Kletterpark „Koala“, den wir am Nachmittag in luftiger Höhe auf fünf Schwierigkeitsstufen erkundeten. Auf einem Parcours war sogar  eine Strecke mit einem Skateboard bzw. einem Bobby Car zu überwinden. Wer nach der Kletterei noch Kräfte übrig hatte, nutzte sie zum Fußball spielen, zum Tischtennis, zum Cola trinken oder auch zum Schminken. Die Nacht machten wir für uns zum Tag, sodass wir am Mittwochmorgen kaum aus den Federn kamen. Nach einem leckeren Frühstücksbüfett liefen wir zum Dom, wo uns das Projekt „KinderDomBauhütte“ erwartete.

Am Vormittag fertigten wir einen eigenen Glasanhänger. Dazu mussten wir Glas schneiden, brechen und schleifen. Natürlich durften wir erst beginnen, als wir Schürze, Handschuhe und eine Schutzbrille trugen. Kurz vor der Mittagspause besichtigten wir noch den Dom mit den bekannten Stifterfiguren Ekkehard und Uta. Am Nachmittag ging es handwerklich weiter. Im mittelalterlichen Gewand fertigten wir mit Beiteln, Raspeln und Feilen ein Blattrelief aus Gasbetonstein. Solche steinerne Blattornamente hatten wir zuvor im Dom am Westlettner besichtigt. Es war interessant, die faszinierende Welt der Bauhütten des 13. Jahrhunderts kennenzulernen. Danach hatten wir Freizeit, die wir in der Innenstadt Naumburgs bei Eis, Pizza, Döner... verbrachten. Der lange Fußmarsch zur Jugendherberge hielt uns nicht davon ab, am Abend nochmal in die Stadt zum Cineplex zu laufen. Drei Filme hatten wir zur Auswahl; die meisten sahen „Kein Ort ohne dich“, bei dem nicht nur die Mädchen gerührt waren. Die letzte Nacht nutzten wir zum Schlafen, damit wir am Morgen fit für die Heimfahrt waren. Zuvor ging es aber noch zum Sport- und Freizeitbad „bulabana“, wo wir uns hauptsächlich auf der Rutsche und im Whirlpool vergnügten. Ein Bus brachte uns danach gleich zum Bahnhof und die Rückreise verlief fast pünktlich. Nur einmal war es ganz schön stressig, als wir in Leipzig in vier Minuten von Bahnsteig 6 zum Bahnsteig 23 „sprinten“ mussten. Wieder in Geithain angekommen starteten wir in ein verlängertes Wochenende.

Endlich Klassenfahrt

Nun war es soweit. Am Montag, dem 28. April trafen wir, die Klasse 6a, uns auf dem Bahnhof in Geithain. Nachdem alle Koffer und Taschen im Auto von Herrn Kuhne verstaut waren, ging es mit dem Zug bei winterlichem Wetter nach Klingenthal. Dort erreichten wir sofort den Anschlussbus und liefen dann noch eine immer länger werdende Strecke zur Jugendherberge steil bergan. Aufgrund des Wetters war hier unser Programm völlig verändert worden. Im Eilvorgang aßen wir leckere Nudeln mit Tomatensoße, nahmen unsere Zimmer in Beschlag und schon fanden wir uns wieder auf dem Weg talwärts zur Bushaltestelle. Zuerst schauten wir uns die Ausstellung im Böhmisch-Vogtländischen Mineralienzentrum an und kauften natürlich auch fleißig ein. Danach bekamen wir alle gelbe Helme und hatten unseren Spaß bei der Führung durch die „Grube Tannenberg“. Vor allem die Mädchen erhielten verantwortungsvolle Aufgaben. Enya, unsere „Radigunde“, durfte sogar den Bohrhammer betätigen. Mit dem Bus ging es zurück und dort wartete noch einmal der steile Anstieg auf uns. Nach dem Abendessen ging es dann zur Disco, zum Tischtennis spielen oder Fußball ansehen.

Am Dienstag war Wandertag angesagt und das Wetter spielte wieder mit. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten kamen wir an der modernsten Schanze Europas in der Vogtland-Arena an. Bei einer sehr interessanten Führung erhielten wir alle wichtigen Informationen. Mit der Erlebnisbahn fuhren wir nach oben. Weiter ging es mit dem Fahrstuhl. Der Blick war beeindruckend, auch zurück zur Jugendherberge. Nachdem wir drei Fragen richtig beantworten konnten, durften wir noch zweimal mit der Erlebnisbahn fahren. Anschließend wanderten wir zur Sommerrodelbahn, wo wir viel Zeit mit viel Spaß verbrachten. Den letzten Weg zur Jugendherberge schafften wir schnell. Den Abend verbrachten wir beim Quatschen, Karten spielen, Sport oder auf dem Aussichtsturm.

Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns auch bei Kater Willy und machten uns auf die Heimreise. Diese wurde sehr spannend und unterhaltsam. Zuerst hatte unser Bus Verspätung, so dass wir aus dem Bus raus und in den Zug hinein rannten. Aber alle hatten es geschafft. Wir sahen Drogenfahndern bei der Arbeit zu und erhielten durch einen Fahrgast „Finanzunterricht“. Geschafft, aber mit vielen neuen und interessanten Eindrücken kamen wir wieder in Geithain an.

Warum gehört ein Kondom in die Notfallausrüstung?

 

Am 23.4.2015 besuchten wir, die Klasse 9a, im Rahmen des Girl’s days,  die Unteroffiziersschule der Bundeswehr in Delitzsch. Als wir mit dem Bus um 10 Uhr nach einer langen Fahrt ankamen, empfing uns der Hauptmann dieser Schule.

Wir schauten uns als erstes die Ausrüstung eines Soldaten an. Darauf folgte ein interessanter Vortrag über die Berufswahl und welche Vielfalt von Berufen man bei der Bundeswehr erlernen kann. Anschließend marschierten wir zu einem typischen Lager zum Aufklären eines Feindes, wo uns die Soldaten erklärten, welche Arten von Kampfständen, Feuern und Zelten es gibt.

Ein Unteroffizier zeigte uns die Notfallausrüstung. Dabei erklärte er uns, warum ein Kondom in die Notfallausrüstung gehört. Wenn nämlich Schmutz und Staub in den Lauf des Gewehrs kommen, schießt es nicht richtig. Das Kondom hat die Aufgabe, das Gewehr genau davor zu schützen, indem es über den Gewehrlauf gestülpt wird.

Nach dieser interessanten Erklärung liefen wir zu einer Sanitätsstation, wo wir die verschiedensten Verbände und Verbandstechniken erklärt bekamen. Auch eine kugelsichere Weste durften wir anprobieren. Um 11.45 Uhr gab es Mittagessen. Der Gulasch mit Spagetti hat uns sehr gut geschmeckt. Danach wurden wir in 2 Gruppen geteilt und durften entweder die Sturmbahn absolvieren oder wir wurden von einem großen Turm abgeseilt.

Um 13.30 Uhr traten wir die Heimreise an und sind 15.00 Uhr in Geithain angekommen. Für uns war es ein interessanter und erlebnisreicher Tag.  

Toni Busse und Christian Georgi

Osterfrühstück am 1. April

Am letzten Schultag vor den Osterferien fand für die Klasse 7a das traditionelle Osterfrühstück statt. Für das Büfett brachte jeder leckere Sachen mit. Bunte Ostereier durften nicht fehlen, ebenso wenig eine Möhrentorte. Kleine Windbeutel, Muffins, Obstspieße, Brötchen mit allerlei Belag und Getränke in reichlicher Auswahl waren im Angebot. Bevor aber das Osterfrühstück eröffnet wurde, trugen einige Schüler Ostergedichte vor, darunter den bekannten „Osterspaziergang“ von Johann Wolfgang von Goethe. Wir lösten zwar nicht das Rätsel: Was war vorher da, das Huhn oder das Ei?, fanden aber die literarische Einstimmung ganz lustig. Außerdem hatten wir an diesem Tag, am 1. April, zwei Geburtstagskinder, Marianna und unsere Klassenlehrerin, Frau Stiehl. Für beide sangen wir ein Geburtstagsständchen. Danach waren wir nicht zu halten und alle „stürmten“ das Büfett.

Ein Projekt zur Energiegewinnung

Am Donnerstag, dem 26.03.2015, fand für die Klasse 7a ein vierstündiges Physikprojekt zum Thema „Energie“ statt. Herr Hahn von der Sächsischen Energieagentur GmbH Dresden erklärte uns zum Beispiel, wie Solarplatten funktionieren. Er erzählte uns, wie groß Windräder sind und was sie kosten. Außerdem erfuhren wir, wie man selbst Energie sparen kann. Während des Projektes führten wir kleine Experimente aus. Zum Schluss bauten wir in 2er Gruppen kleine Häuser aus Pappkarton, an denen wir Solarplatten oder Windräder anbrachten, um selbst Strom zu erzeugen. Das gelungenste Haus wurde prämiert. Die Gruppe gewann einen Hubschrauber, der mit einer kleinen Solarzelle angetrieben wird. Melanie und Nikola waren die glücklichen Gewinner. Insgesamt war es ein sehr informatives Projekt.

Wer schafft den weitesten Känguru-Sprung?

Am diesjährigen Känguru-Wettbewerb, der am 19.03.2015 stattfand, beteiligten sich 50 Schüler der Klassenstufe 5 bis 8 unserer Schule. Logisches Denken, Kombinieren, geometrisches Vorstellungsvermögen, Schätzen-all dies wird im Mathematikunterricht gelernt und spielt im täglichen Leben eine wichtige Rolle. Der Wettbewerb, der deutschlandweit an allen Schulen organisiert wird, soll bei den Jungen und Mädchen Freude am Lösen mathematischer Aufgaben fördern. Wer den größten Känguru-Sprung und damit die beste Platzierung erreichte, erfahren die Teilnehmer erst am Ende des Schuljahres.

Bowlingturnier am letzten Schultag

Auch in diesem Schulhalbjahr war die Klasse 6a wieder mit ihren Klassenleitern Frau Hille und Frau Liebich auf der Bowlingbahn Top-Ten in Geithain. Es gibt zwei erste Plätze und einen dritten Platz. Rafael Müller und Enya Redder haben diesmal das Ding gerockt. Mit 70 Punkten schafften sie die ersten Plätze. Marius Röhr war mit 64 Punkten unser dritter Platz. Im Anschluss gab es dann die Halbjahresinformationen. Es sind alle sehr gut ausgefallen. Es war ein sehr toller Tag.

Sina Stiller 6a

Neues Outfit für unser Klassenzimmer

Am Samstag, dem 22.11.14, strichen wir, die Klasse 6b der Paul-Guenther-Schule, zusammen mit Maler Kay Fischer, Frau Dr. Paul, Frau Fischer, Herrn Joost sowie Frau Stephan und Frau Herrmann unser Klassenzimmer. Wir wurden alle verschiedenen Arbeiten zugeteilt: Laura Jettki, Annika Stephan und Emely Joost bemalten die Leisten. Janina Malin Fischer, Frau Herrmann, Tobias Eidner sowie Nico Ebert und Sophie Bleicher strichen Türen, Fenster und Schränke. Frau Dr. Paul, Frau Fischer, Herr Fischer und Herr Joost klebten die Wände ab und bemalten sie sehr einladend, hell und bunt. Als wir fertig waren, waren alle sehr begeistert. Alle Schüler, die da waren (wir waren 9), durften dann noch ihre Hände an der Wand verewigen. Zum Schluss räumten wir noch ein bzw. auf. Es war ein sehr, sehr schöner und vor allem bunter Vormittag. In drei Stunden war alles fertig, denn viele Hände-schnelles Ende. Wir sagen noch einmal DANKE an alle Spender und Helfer.

Sportwettkampf mit Eltern

Eine Woche vor den Winterferien trafen sich die Schüler der Klasse 5b mit ihren Eltern und Geschwistern in der Turnhalle zum sportlichen Wettstreit. Nach einer kurzen Begrüßung, bei der Frau Thalmann ihre Nachfolgerin Frau Schmidt vorstellte, waren schnell vier gemischte Mannschaften eingeteilt und das Erwärmungsspiel begann. Danach folgten lustige Staffeln, bei denen es nicht nur um sportliche Höchstleistungen, sondern vor allem um das gemeinsame Sporttreiben ging. Der Spaßfaktor war dabei sehr groß. Geschickt musste man mit verschiedenen Bällen, Reifen, Hockeyschlägern und anderen Sportgeräten um die Wette laufen. Eltern, die von der Seite lautstark anfeuerten, agierten als faire Punktrichter.  Beim Seilspringen und Hula-Hopp-Kreisen maßen einzelne Jungen und Mädchen ihre Kräfte und trugen zum Punktgewinn für ihre Mannschaft bei. In der wohlverdienten Pause „stürmten“ alle ein leckeres Büfett, welches Eltern und Kinder gemeinsam aufgebaut hatten. Nach dieser Stärkung forderten die Kinder ihre Eltern zum Abschlagball-Turnier heraus, welches die Jüngeren im ersten Spiel gewannen. Mit ganzem Krafteinsatz „stürzten“ sich die Eltern ins zweite Spiel und waren erfolgreich. Mit diesem unentschiedenen Ergebnis ging dieser Sportvormittag zu Ende.

Klasse 9g erkundet mit Tablets Ausbildungsbetriebe in Leipzig

 

Interesse für das Thema Ausbildung? Spaß an modernen Medien? Lust sich draußen zu bewegen? Die Schüler der Klasse 9g wollten es genauer wissen und waren gespannt, was es mit dem Projekt GPS-Berufsrouten auf sich hat. Nach einer kurzen inhaltlichen und technischen Einführung bei ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. im Leipziger Stadtzentrum ging es dann schon los, in vier Kleingruppen und auf vier verschiedene Routen aufgeteilt, machten sich die ausbildungsinteressierten Jugendlichen zu Fuß, teilweise auch mit Straßenbahn und Bus auf den Weg.

 

Mit Tablets, Boxen und Stadtplänen ausgerüstet orientierten sie sich selbstständig mithilfe von GPS im Stadtgebiet von Ausbildungsbetrieb zu Ausbildungsbetrieb, beantworteten an jeder Station Quizfragen zum jeweiligen Ausbildungsberuf (von A wie Altenpfleger/in bis Z wie Zweiradmechatroniker/in) und sammelten über Videos, Texte und Fotos zahlreiche Informationen über verschiedene Berufsfelder. Überrascht wurden die Teilnehmer dabei von der Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten und ihnen bisher unbekannten Unternehmen und Berufen. Mit vielen, neuen Eindrücken ausgestattet erreichten sie den Ausgangspunkt der Tour bei ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. und erhielten in einer Auswertungsrunde neben einem Zertifikat auch Bewerbungstipps, die den Projekttag abrundeten. Auf spielerische Art und Weise konnten die Schüler der 9g Ideen für die berufliche Zukunft entwickeln und Anregungen für ein Schülerpraktikum oder auch für die spätere Ausbildungsplatzbewerbung sammeln. Sie stellten zudem ihre Problemlösungs-kompetenz und Teamfähigkeit unter Beweis und lernten, sich selbstständig in einem für sie unbekannten Gebiet zu orientieren und zurechtzufinden. Bedanken möchten wir uns beim Verein ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. für die sehr kompetente und freundliche Betreuung an diesem Tag.

Die Klasse 8b unternahm diese Tour am 24. 11.2014.

 

Weihnachtstheater

Heute am 15.12.2014 waren wir im Theater der Jungen Welt in Leipzig. Wir haben „Rose mit Dornen“ geguckt, es ist ein modernes Dornröschen. Mir und meinen Mitschülern hat es sehr gut gefallen.

John-Philipp Lemke

Der Weihnachtsmann war schon da

Auch in diesem Jahr waren alle ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer der Geithainer Schulen zu einer kleinen Weihnachtsfeier in den Speisesaal der Pauli eingeladen. Zahlreich erschienen die Senioren am 10. Dezember, alle gut gelaunt und froh, sich wieder zu sehen. Frau Liebich und Frau Welsch haben mit Schülern der 9. Klassen wie jedes Jahr eine perfekte Vorbereitung geschafft. Die Tische und auch die Fenster waren festlich geschmückt, köstliche Plätzchen und leckere Schnittchen warteten darauf verzehrt zu werden. Die Kinder des Grundschulchores unter Leitung von Frau Zahn sangen Weihnachtslieder und Herr Neuhaus begrüßte alle herzlich. Und dann kam schon der Weihnachtsmann. Um ein Geschenk zu bekommen, sangen alle erst einmal ein Lied. Dem Weihnachtsmann gefiel es und so bekam jeder ein von den Schülern gebasteltes Geschenk. Nach diesem gemütlichen Beisammensein hoffen wir auch im Jahr 2015 wieder auf ein reges Kommen.

Weihnachten

Auch in diesem Schuljahr erlebten die Schüler die Adventszeit in einem festlich geschmückten Ambiente. Unser Weihnachtswichtel (Jens Förster) dekorierte den Eingangsbereich der Schule mit weihnachtlichen Motiven. Außerdem erstrahlte (auch mit seiner Hilfe) der Speiseraum im festlichen Glanz. Einige Klassen gestalteten in der Vorweihnachtszeit einen Kuchenbasar mit leckeren Naschereien. Die Hauswirtschaftskurse waren vor allem für den Plätzchenduft im Schulhaus (mit Verkostung) verantwortlich. Andere Klassen fuhren auf den Leipziger Weihnachtsmarkt. Nachdem im letzten Schuljahr jeder Schüler ein Lesezeichen als Weihnachtspräsent erhielt, bekam er am letzten Tag vor den Weihnachtsferien 2014 einen Taschenkalender. Neben den aktuellen Kalenderdaten sind auf der Vorderseite wichtige Infos zu unserer Pauli zu lesen.

Unser Projekttag der Klasse 6a

Am Dienstag, dem 18.11.2014 war die Klasse 6a zum Projekttag mit Carolin im R9. Dort haben wir über Vorurteile gesprochen & ein Spiel gespielt. Bei dem Spiel wurden wir in Gruppen eingeteilt und mussten verschiedene Aufgaben lösen. Wir haben dabei gelernt, wie man mit Vorurteilen gegenüber anderen Menschen umgehen kann, wie schnell ein Vorurteil entsteht.

Für mich war es sehr interessant, wie schnell ein Vorurteil gegenüber anderen Menschen entstehen kann. Ich habe gelernt, erst mich mit den Menschen oder den Dingen zu beschäftigen und mir mein eigenes Urteil zu bilden.

Wir haben noch Mittag gegessen. Und auf dem Heimweg zur Schule wurden viele Diskussionen über das Thema Vorurteile geführt. Wir sind einer Meinung, Vorurteile immer aus der Welt zu schaffen und ehrlich zu sein.

Es war ein sehr spannender Tag !!!!!!!!!

Von Tabea Petzold

 

Vorlesewettbewerb

Am Donnerstag, dem 04.12.2014., fand im Geithainer Bürgerhaus der diesjährige Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. In einem Vorausscheid wurden aus jeder Klasse zwei Schüler ausgewählt. Die Wettbewerbsteilnehmer mussten einen vorbereiteten Text aus „Schenk mir eine Geschichte“ und einen unbekannten, selbst gewählten Text vorlesen. Alle anderen Schüler hörten gespannt zu. Aus der Klasse 6a nahmen Niklas Endmann und Jonas Wagner teil, aus der Klasse 6b Silas Herrmann und Emily Dämmrich. Eine Jury, zu der unsere Deutschlehrerinnen, Frau Thalmann und Frau Dr. Paul, sowie Frau Kratz von der Geithainer Bibliothek gehörten, bewertete die Lesevorträge. Am Ende stand der beste Vorleser fest: Silas Herrmann. Er las aus dem Buch „Der Tag, an dem ich cool wurde“ von Juma Kliebenstein. Silas wird unsere Schule beim nächsten Ausscheid vertreten.

B. Feig

Projekttag zum gesunden Essverhalten

Am letzten Schultag vor den Herbstferien fand für die Klasse 7a unserer Schule ein Projekttag zur gesunden Ernährung und zu Essstörungen statt. Carolin, unsere Schulsozialarbeiterin, und Peter Frommelt haben diesen mit uns im „R 9“ durchgeführt. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einstimmung erhielten wir ein Arbeitsblatt „Mehr als nur den Hunger stillen“. In Gruppen erarbeiteten wir, warum Essen für den Menschen so wichtig wie atmen, trinken und schlafen ist. Wir fanden heraus, dass wir ohne essen wie ein Computer im stand by wären. Essen ist viel mehr als Hunger stillen. Wer kennt nicht die Süßigkeit als Trostpflaster, die Schokolade gegen Liebeskummer und die Gummibärchen als kleine Freunde in bunten Farben. Danach untersuchten wir, die Mädchen und Jungen getrennt voneinander, unser Essverhalten. In einer Tabelle hielten wir fest, wie viel Zeit wir uns für´s Essen nehmen, ob wir gern Süßes und Chips essen, ob wir Fast Food bevorzugen oder sogar schon eine Diät ausprobiert haben. Die Auswertung zeigte uns, dass Mädchen und Jungen unterschiedliche Essgewohnheiten haben. Nach einer weiteren Gruppenarbeit erhielt jeder von uns ein Stück eingewickelte Schokolade mit der Aufforderung, diese (noch) nicht auszupacken. Bei absoluter Ruhe lernten wir meditieren und fühlten, wie das Stück Schokolade in unserem Mund zerfloss. In der Frühstückspause hatte Frau Stiehl für uns ein Obstbuffet vorbereitet, welches wir mit selbstgebackenen Kuchen und Muffins ergänzten. Nach der Pause standen Essstörungen im Mittelpunkt unseres Projekttages. Zuerst lösten wir Aufgaben zu dem Hörtext „Schon mal was von Größe 0 gehört?“ Uns wurden typische Merkmale und Verhaltensweisen bei den drei Hauptformen, Bulimie, Magersucht und Binge Eating erklärt. Wir waren schockiert, als wir hörten, dass jeder 5. Jugendliche unter einer Essstörung leidet. Wichtig war für uns zu wissen, dass Essstörungen heilbar sind, es aber besser ist, nicht damit anzufangen. Das Gelernte wandten wir danach an, indem wir Berichte von Jugendlichen lasen und diese in einer Pyramide von normalem (gesundem) bis hin zu krankem Essverhalten einordneten. Ein Musiktitel leitete dann ein neues Thema ein. 33 Diätformen wurden aufgezählt. Von einigen hatten wir schon mal gehört: XXL-Diät, Mittelmeer-Diät, Trennkost, Fasten, Slim-Fast und viele andere fanden wir in mitgebrachten Frauenzeitschriften wieder. In Jugendzeitschriften dürfen Diäten nicht beschrieben werden. Hier wird mit Tricks gearbeitet, wie jedes Mädchen zur Traumfigur gelangt. An einem fiktiven Fall, wir machen eine Nudel-Diät, erklärte uns Carolin den Teufelskreislauf einer Diät, den man auch Jojo-Effekt nennt. Danach war Mittagspause. Wir stärkten uns bei Wiener Würstchen. Außerdem durften wir in den Pausen kickern sowie Tischtennis und Billard spielen. Mit einem abschließenden Film, in dem eine junge Frau über ihre Essstörung und deren Heilung sprach, war unser Projekttag beendet und für uns begannen die Herbstferien.

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Das Wichtigste
im Leben finden wir
nicht durch intensive Suche
sondern so,
wie man eine Muschel
am Strand findet.
Im Grunde findet es uns.

Jochen Mariss




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