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Der gemeinnützige Förderverein der Paul-Guenther-Schule…

…wurde am 15. August 1994 in das Vereinsregister eingetragen.

Der Verein dient der Förderung und Würdigung des Lebenswerkes von Paul Guenther als Begründer der Stiftung. Er hat den Zweck, die Erziehungs- und Bildungsarbeit an der Schule ideell und materiell zu fördern und zu unterstützen. Insbesondere will der Verein die Gemeinschaft zwischen Schule, Eltern, Schülern, ehemaligen Schülern und Freunden der Schule erhalten und fördern.
In den Vorstand wurden gewählt:

Herr Holger Quendt
Frau Julia Kuhn
Frau Ute Vockerodt
Herr Gunter Neuhaus
Herr Felix Flatau
Frau Heike Hille

E-Mail: foerdervereinpgs@t-online.de

Kontodaten:
IBAN: DE61 8605 5592 1130 0180 71
BIC: WELADE8LXXX


Alle Schüler der Oberschule erhalten:

  • ein Schul-T-Shirt,
  • die Möglichkeit, sich mit einem Stein den eigenen Grundstein für ihre Laufbahn an unserer Schule zu legen,
  • bei einem Zensurendurchschnitt von 1,5 und besser eine Belobigung des Fördervereins und eine Prämie,
  • die Möglichkeit zur Auszeichnung für besondere soziale Leistungen,
  • die Möglichkeit für eine Prämie für den Aufsteiger des Jahres,
  • die Möglichkeit für den Eintrag auf den Ehrentafeln der Schule sowie einer Prämie bei einem Abschlussdurchschnitt von 1,5 und besser.

Virginia Vanderbilt – ein Nachruf
* 18.03.1923     + 22.12.2025

Zu unserem großen Bedauern verstarb im 100. Jubiläumsjahr der Schulweihe der Paul-Guenther-Schule Geithain die Enkelin des Schulstifters Paul Guenther.

1995 besuchte sie auf den Spuren ihres Großvaters seine Geburtsstadt, wurde herzlich empfangen und lernte Geithain, die Schule und Sachsen kennen. Gemeinsam mit Ehemann Robert und Sohn Paul wohnte sie den Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen der Schule bei.

Paul Guenther gründete 1919 zu Ehren seiner Eltern die Bruno-und Therese-Günther Stiftung. Virginia Vanderbilt hat die Spendentradition der Familie Guenther für Geithain und die Schule fortgeführt und wurde 1995 mit dem Titel „Ehrenbürgerin der Stadt Geithain“ geehrt.

Stets interessiert am Vorankommen von Schule und Schülern forderte sie regelmäßig Informationen. Selbst als die große Schulschließungswelle über Sachsen wogte, schrieb sie an das Kultusministerium, um Ihren Beitrag zur Schulerhaltung der Paul-Guenther-Schule Geithain zu leisten. Sehr positiv stand sie der Entstehung der „Ersten Sächsischen Gemeinschaftsschule/Schule mit besonderem pädagogischen Profil“ gegenüber und freute sich über die stark gestiegenen Schülerzahlen.

Dank ihrer Zuwendungen konnten der Unterricht bereichert, Motivationen geschaffen, Auszeichnungen ausgelobt und Höhepunkte im Schulalltag verwirklicht werden.
Damit hat sie bleibende Spuren in Geithain hinterlassen und wir werden sie in ewiger und dankbarer Erinnerung behalten.
Hoffen wir, dass ihre letzte große Wohltat an die Stadt Geithain mit einer dauerhaft bleibenden Erinnerung für die Schule verbunden sein wird.

Gunter Neuhaus und Holger Quendt
im Namen des Vorstandes des Fördervereins
und des Teams der Paul-Guenther-Schule

 


„Paul Guenther und seine Schule in Geithain“

Unter diesem Titel gibt der Förderverein der Geithainer Paul-Guenther-Schule ein ca. 200 Seiten umfassendes Buch über das Leben des Schulstifters und die Geschichte der Paul-Guenther-Schule heraus. Dr. Gottfried Senf, der Autor des Buches, belegt mit interessanten Legenden, Anekdoten und Erinnerungen die geschichtliche Entwicklung von der zeitweise namenlosen Schule über die Juri-Gagarin-Schule bis zur heutigen Paul-Guenther-Schule.

Erhältlich ist das Buch im Sekretariat der Schule.

  Paul Guenther und seine Schule in Geithain (engelsdorfer-verlag.de)


Dr. Gottfried Senf – Ein Lehrer und Heimatforscher

Völlig unerwartet erfuhren wir  vom Tod unseres ehemaligen Kollegen und Fördervereinsmitgliedes.
Als Lehrer und begeisterter Freizeitsportler gelang es ihm, die ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler von seinen Fächern Mathematik, Physik und Astronomie zu begeistern. Viele schwärmen noch heute als Rentner von den Erlebnissen auf Radausflügen.
Neben seiner Lehrtätigkeit erforschte der gebürtige Tautenhainer die Heimatgeschichte und veröffentlichte regelmäßig. In diesem Zusammenhang machte er den ehemaligen Geithainer Ulrich Sommer in Kanada ausfindig und gemeinsam gelang es ihnen, die Enkelin des Schulstifters, Frau Vanderbilt, in London ausfindig zu machen und den Kontakt herzustellen. Die Aktivitäten weiteten sich bis nach Dover N.J., der Wirkungsstätte Paul Guenthers aus. Er forschte zu Lebensumständen, der Auswanderung und weiteren Verdiensten des Schulstifters, was in seinem Buch „Paul Guenther und seine Schule in Geithain“ gipfelte. Seine Verdienste um eine nachhaltige Erinnerungskultur werden bleiben.
Mit ihm verlieren wir einen geachteten, streitbaren und akribisch beobachtenden Zeitzeugen.

Wir trauern
Förderverein der Paul-Guenther-Schule Geithain e. V.